Jazzkünstlerin Tamara Lukasheva tritt mit Quartett in Fulda auf

10. November 2019
Fulda

Tamara Lukasheva gilt über als eine der herausragenden Stimmen des deutschen und europäischen Jazz. Ihre ungewöhnlich flexible, ausgefeilte Ausdruckskraft beeindruckt das Publikum. Am Freitag, 15. November, ist sie zu Gast im Kanzlerpalais.

Tamara Lukasheva tritt am Freitag, 15. November um 20 Uhr im Forum Kanzlerpalais in Quartettformation auf. Tamara Lukasheva singt, Sebastian Scobel am Klavier, Jakob Kühnemann spielt Bass und Dominik Mahnig spielt das Schlagzeug.

Lukashevas Musik ist eigenständig und variabel, positioniert sich im Spannungsfeld von starken Melodien und osteuropäischen Einflüssen. Der lebendige und markante Charakter ihrer Kompositionen hat mit ihren persönlichen Wurzeln zu tun. Als Tamara Lukasheva 2010 von Odessa nach Köln umzog, hatte sie trotz ihrer jungen Jahre schon beachtliche Erfahrungen gesammelt.

Karriere schon mit 15 Jahren

1988 in eine Musikerfamilie geboren, studierte sie klassisches Klavier und Jazzgesang. Schon mit 15 Jahren begann sie ihre Profi-Karriere, arbeitete mit renommierten ukrainischen Musikern in kleinen Formationen und Bigband sowie im Duo mit der Pianistin Roksana Smirnova. Kaum in Köln angekommen, gründete Lukasheva ihr bis heute bestehendes Quartett, das seit seinem Debüt „Patchwork Of Time“ viel Lob von Medien und Publikum erhielt. 2014 wurde das Quartett mit dem Jungen Deutschen Jazzpreis Osnabrück ausgezeichnet, im Jahr darauf gewann es den zweiten Preis bei den Keep an Eye Jazz Awards in Amsterdam. 2017 kam der Neue Deutsche Jazz Preis in beiden Kategorien (Band und Solistin) dazu.

Zahlreiche Alben veröffentlicht

Im Januar 2019 erschien das neue Album des Tamara Lukasheva Quartetts beim stets geschmackssicheren Berliner Label Traumton Records. Die elf Songs auf „Homebridge“ fesseln mit großer musikalischer Spannweite. Neben Lukasheva erweisen sich auch Pianist Scobel und Drummer Mahnig als variable und aussagekräftige Klangfarbenmaler, während Bassist Kühnemann für Erdung und Zusammenhalt sorgt.

Abseits ihres eigenen Quartetts verfolgte Tamara Lukasheva in den vergangenen Jahren zeitweise andere Projekte und ist zudem als viel gefragte Gastsängerin präsent. Mit Drummer Dominik Mahnig hat sie 2017 das Album „Duo Lit“ vorgestellt, 2015 erschien die CD „Matria“ mit Trompeter Matthias Schriefl. Darüber bereichert sie die Ensembles East Drive und Eurasians Unity mit ihrem charismatischen, expressiven Gesang.

Karten zu dieser Veranstaltung, sind im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Fuldaer Zeitung erhältlich. Sie kosten im Vorverkauf 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) und an der Abendkasse 14 Euro (ermäßigt 12 Euro). / lea