Jugendschöffen gesucht: Bewerbungen bis zum 29. März

13. März 2018
Fulda

Wer möchte ab 2019 Jugendschöffe oder Jugendhilfsschöffe sein? In den nächsten Wochen wird eine neue Vorschlagsliste für die Wahl für die Gerichtsbezirke Fulda und Hünfeld erstellt, da die jetzige Amtszeit zum 31. Dezember endet.

Sie lesen eine Pressemitteilung des Landkreises Fulda im Wortlaut:

Nach Paragraf 35 des Jugendgerichtsgesetzes werden die Jugendschöffen auf Vorschlag des Jugendhilfeausschusses für die Dauer von fünf Geschäftsjahren beim Amtsgericht gewählt – im aktuellen Fall also bis 2023. Der Vorschlag muss doppelt so viele Personen umfassen, wie als Jugendschöffen benötigt werden. Diesmal müssen etwa 50 Personen vorgeschlagen werden.

Wer sich zur Jugendschöffenwahl stellen möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die in den Paragrafen 31 bis 34 des Gerichtsverfassungsgesetzes zu finden sind. Sie sollen außerdem erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die im Landkreis Fulda wohnen und am 1. Januar mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden.

Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Außerdem können keine Personen aufgestellt werden, die bis zum 1. Januar 2019 das 70. Lebensjahr vollenden oder bereits vollendet haben.

Der Bewerbungsbogen für die Vorschlagsliste der Jugendschöffen kann unter www.schoeffenwahl.de (Kommunen/Formular/Bewerbungsformular für das Jugendschöffenamt) heruntergeladen werden. Der ausgefüllte Bewerbungsbogen muss bis zum 29. März an den Landkreis Fulda, Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt, Wörthstraße 15, Edith Jordan, gesendet werden. Kontakt: Telefon (0661) 6006-9400, Fax (0661) 6006-9401.