Kelterei Elm muss Insolvenz anmelden

11. August 2014
Flieden

Die Kelterei Elm in Flieden ist insolvent. Am Montag teilte die Frankfurter Kanzlei White & Case mit, dass ihr Anwalt Dr. Andreas Kleinschmidt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden sei. Eine Bestätigung des Unternehmens für die Insolvenz gab es nicht.

Die Kelterei scheint in eine finanzielle Schieflage geraten zu sein. Geschäftsführer Harald Elm war telefonisch nicht zu erreichen. Auf der offiziellen Liste der Insolvenzverfahren, die das Amtsgericht Fulda bearbeitet, ist die Kelterei aber bereits aufgeführt.

Der Betrieb läuft weiter, steht allerdings unter Aufsicht des Insolvenzverwalters. „Oberstes Ziel ist eine langfristige Sanierung“, teilt Kleinschmidt mit. Damit das gelinge, sei es wichtig, „dass Kunden und Lieferanten dem Unternehmen die Treue halten und die Mitarbeiter motiviert sind, an einer Sanierungslösung mitzuwirken“. Etwa 60 Menschen sind in der Kelterei beschäftigt.

Säfte und Weine werden im Fliedener Gewerbegebiet Am Weiher hergestellt – in Bio-Qualität, die Früchte stammen aus der Region. Einer der „führenden Produzenten für Bio-Säfte und -Weine in Deutschland“ sei Elm, erklärt Insolvenzverwalter Kleinschmidt.