Kevin Kühnert spricht in Fulda über Bildung, Arbeit und Europa

18. Oktober 2018
Fulda

Zu Bildung, Arbeit und Europa haben am Donnerstagabend Kevin Kühnert (29), Bundesvorsitzender der Jusos, und Philipp Ebert (27), SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis 14, im „antons“ in der Robert-Kircher-Straße gesprochen. Rund 80 Gäste waren zur Veranstaltung gekommen, die von Simon Schüler, stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion, moderiert wurde.

Ein Thema, für das sich die SPD besonders einsetzt, ist die Bildung. „Wenn man daran denkt, haben viele die Schule vor Augen. Aber Bildung beginnt nicht erst mit der Einschulung“, so der Berliner und fragte in die Runde: „Warum müssen für die Betreuung in den Kindergärten Gebühren gezahlt werden, aber nicht für die Schule?“ Bildung sei ein Grundrecht, das kostenlos sein müsse. Das Schulsystem in Deutschland hält er zudem für veraltet. „Von Kindern wird verlangt, dass sie sich bereits nach der vierten oder sechsten Klasse für eine Schulform entscheiden“, erklärte der Juso-Chef. Ein weiteres Manko sei, dass auch an die Weiterbildung nicht gedacht werde. „Die Studiengebühren sind zwar abgeschafft, aber für die Fortbildung zum Meister muss gezahlt werden.“

Des Weiteren sprachen die Kühnert und Ebert über die Vergütung von Auszubildenden. „Damit hängt auch der Wohnungsmarkt zusammen. In Fulda bekommt man unter zwölf Euro pro Quadratmeter keine Wohnung mehr“, sagte Philipp Ebert und berief sich dabei auf einen Bericht aus der „move36“. Für junge Menschen sei es auch wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen, erklärte Kühnert.

Was die jungen Politiker weiter zum Thema Bildung, Arbeit und Europa sagten, lesen Sie in der Freitagsausgabe oder im E-Paper. / jkl