Kleine Rangeleien und Einkaufswagen im Gleisbett: Polizei mit Romo-Verlauf zufrieden

04. März 2019
Fulda

Der Rosenmontag verlief laut Polizei ruhig. Neben einer Querulantin im Zug und einem Einkaufswagen im Gleisbett sei der Tag friedlich gewesen.

„Der Rosenmontag verlief aus polizeilicher Sicht sehr ruhig“, sagt ein Polizeisprecher am Montagabend. Zu kleineren Rangeleien komme es immer wieder, das sei aber nicht anders als an normalen Wochenenden. Die Narren hätten trotz abgesagtem Zug friedlich gefeiert. „Mit dem Verlauf sind wir sehr zufrieden“, erklärte er auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Bundespolizei berichtet, dass im Bahnhof Fulda am Sonntagabend, 3. März, eine 42-Jährige aus Bad Hersfeld für Ärger sorgte. Nach einer Schwarzfahrt in einer Cantusbahn folgten Beleidigungen des Zugpersonals sowie Beleidigungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten. Zudem hatte die Frau noch kleinste Mengen Betäubungsmittel dabei, schreibt die Bundespolizei. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam die Hersfelderin wieder frei.

Wegen der Vorhersage extremer Wetterlagen wurde der Rosenmontagsumzug in Fulda nach reiflicher Lagebeurteilung abgesagt. Das hatte laut Bundespolizei zur Folge, dass mehr als 5000 mit der Bahn angereiste Umzugsteilnehmer nach und nach wieder die Heimreise antraten. Im Bereich der Bundespolizei gab es am Rosenmontag ebenfalls nur wenig Anlässe, bei denen die Polizisten aktiv werden mussten.

Der Wind hatte am Nachmittag einen Einkaufswagen in das Gleis 3 im Fuldaer Bahnhof befördert. Infolgedessen musste der Bahnbetrieb zur Entfernung des Hindernisses kurzfristig gestoppt werden. An beiden Tagen stellten Bundespolizisten bei mehr als 40 Personen anlassbezogen die Identität fest. Hierdurch konnten einige Fahndungsnotierungen festgestellt werden. / lea, jkl