Kunstausstellung „Drei Lebenswege“ eröffnet: Gemälde, Textilarbeiten und Skulpturen

18. September 2018
Fulda

In einer Kunstausstellung präsentieren drei Frauen des Jungen Kunstkreises Fulda ihre Lebenswege in Gemälden, Zeichnungen, Textilarbeiten und Skulpturen.

Sie lesen eine Pressemitteilung der Stadt Fulda im Wortlaut:

In der vollbesetzten Kapelle des Vonderau Museums Fulda begrüßte OB Dr. Heiko Wingenfeld die zahlreichen Gäste, die zur Ausstellungseröffnung der „drei Frauen des Jungen Kunstkreises“ gekommen waren. Die drei Frauen, die befreundeten Künstlerinnen Gertraut Fuchs (Gerhart), Ellinor Giebel (Jahn) und Bärbel Zielke (Stückradt-Nikutta), haben die Anfangszeit des Jungen Kunstkreises Fulda hautnah miterlebt. Laudator Klaus Becker skizzierte deren völlig unterschiedliche Lebenswege, die aus Fulda herausführten, in die Welt und nach 60 Jahren wieder zurück nach Fulda, wo sie auf Anregung von Franz Erhard Walther ihre Lebenswege nun in Gemälden, Zeichnungen, Textilarbeiten und Skulpturen präsentieren. Die beeindruckende musikalische Umrahmung am Piano übernahm Benjamin Geyer.

Ellinor Giebel-Jahn ist 1958 Gründungsmitglied des „Jungen Kunstkreises Fulda“. Sie studierte Kunstpädagogik in Kassel, „Freie Malerei“ bei Prof. Fritz Winter und machte eine Werklehrer-Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel. Nach dem 1. und 2. Staatsexamen unterrichtete sie als Kunstlehrerin in Kassel, Fulda und Flensburg. Sechs Jahre lang verbrachte sie mit ihrem Mann in La Paz/Bolivien. Seit 1990 lebt sie wieder in der Nähe von Flensburg. Und seit 2014 ist sie wieder selbst aktiv am Malen – nach einer Pause von fast 50 Jahren.

Kunstausstellung „Drei Lebenswege“ eröffnet: Gemälde, Textilarbeiten und Skulpturen

Das Acrylgemälde von Ellinor Giebel-Jahn trägt den Titel „Immer höher“.

Da Bärbel Stückradt-Nikutta, geb. Zielke, bei ihrer Bewerbung zu jung für die Werkkunstschule in Offenbach war, machte sie stattdessen eine technische Ausbildung in Fulda, studierte Maschinenbau und arbeitete dann in einem Ingenieurbüro in Frankfurt. Nach ihrem Berufsleben kehrt sie 2000 zurück nach Fulda und beginnt erst dann das Malen u.a. bei Prof. Jürgen Blum systematisch zu erlernen. Sie lässt sich in ihrer Malerei auch von anderen Kulturen inspirieren. Ihr Stil ändert sich, nur die leuchtenden Farben bleiben, die Klarheit und Intensität zeigen.

Kunstausstellung „Drei Lebenswege“ eröffnet: Gemälde, Textilarbeiten und Skulpturen

Dieses Gemälde von Bärbel Stückradt-Nikutta heißt „Dandies“.

Gertraut Fuchs-Gerhart studierte Illustration, Grafik und Textilgestaltung an der Werkkunstschule Offenbach. Sie unterrichtete Kunst an Frankfurter Schulen und organisierte die „Interregio-Galerie“ der Deutschen Bahn in München. In Mexiko hat sie die Kunst der Indigenas kennengelernt, die sie in ihre eigenen Arbeiten integriert. Ihr mit Ingrid Wolf gestaltetes Kinderbuch mit Tierreimen aus aller Welt „Pajaro-cu-cu“ ist die Vorlage für eine Theater-Vorstellung für Kinder von 5 – 9 Jahren, die im Begleitprogramm des Vonderau Museums zwei Mal angeboten wird.

Kunstausstellung „Drei Lebenswege“ eröffnet: Gemälde, Textilarbeiten und Skulpturen

„Die Zahl Elf“ ist der Titel dieses Werkes von Gertraut Fuchs-Gerhart.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet einen Euro. Einen Katalog zur Ausstellung können Besucher für 8,50 Euro erwerben.

Video: Ausstellung über Felix Muche im Bergwinkel-Museum eröffnet

Seit der Wiedereröffnung des Bergwinkel-Museums im Jahr 2007 haben die Bilder des bedeutenden Sonntagsmalers Felix Muche, der sich selbst den Künstlernamen Felix Ramholz gab, einen festen Platz im zweiten Obergeschoss des Hauses.

Anzeige
Anzeige