„Light-up-the-Dom“: Zahlreiche Christen lassen gemeinsam Glauben aufleuchten

01. September 2019
Fulda

Auf dem „Light-up-the-Dom“-Festival feiern und bekennen Christen ökumenisch und gemeinsam unter freiem Himmel ihren Glauben. Auf der großen Bühne, auf der bis vor wenigen Tagen das Musical Bonifatius aufgeführt wurde, spielten am Nachmittag bereits mehrere Musikgruppen.

Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Ickler

Veranstalter war All for one. Deren Vorsitzender Björn Hirsch wagte den Vergleich zu Bonifatius. Dieser wollte vor 1300 Jahren die Gegend um Fulda missionieren. „Analog dazu wollen wir unserem Glauben mit vielen Menschen, vor allem jungen, teilen.“ Dass dies mitten in der Stadt und auch noch vor dem Dom geschehen kann, sei toll. „Dies ist genau der richtige Ort dafür“, sagte Hirsch.

OB schlug Domplatz vor

Hirsch berichtete auch, wie es zu diesem besonderen Veranstaltungsort kam, nach dem All for one zuvor in Hallen aufgetreten war. Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) habe vergangenes Jahr gesagt: „Nutzt die Bühne für das Festival.“ Das sei der richtige Ort mitten in der Stadt, sagte Hirsch. „Ich hoffe, dass von dieser Veranstaltung viele Signale ausgehen“.

Stadtpfarrer Stefan Buß erklärte, es sei ein besonders Zeichen, „dass wir als Christen deutlich machen, Kirche ist anders, als viele Klischees es besagen.“ Kirche habe auch viele jugendliche Gläubige. „Es liegt an uns, den Glauben lebendig zu machen,“ sagte der Stadtpfarrer. Und für das Lebendige sorgte das Festival.

Info-Stände und Live-Musik im Freien

Auf der großen Bühne direkt vor dem Dom traten im Laufe des Nachmittags unter anderem die Gruppen PaperClip, Ecclesia Worship, One Collection, O‘Bros, PeperClip auf.

Aber die Veranstaltung bot nicht nur die Möglichkeit, den Musikgruppen zuzuhören. Auf dem riesigen Areal am Domplatz, der Johannes-Dyba-Allee und auf der Pauluspromenade konnten sich die Besucher auch informieren. So hatten unter anderem die Innenstadtpfarrei, der evangelische Christus-Treff Rhön, die freie evangelische Gemeinde Fulda, die evangelische Jugend Fulda und die katholische Jugend im Bistum Fulda Info-Stände und berieten die Menschen.