Medienpräsenz erweitert: Osthessische Polizei ist nun bei Instagram

12. September 2018
Region

Seit wenigen Tagen ist die osthessische Polizei nun auch bei Instagram vertreten. Dadurch wird die Bandbreite der Pressestelle der Polizei um einen weiteren Kanal erweitert.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung mitteilt, sind soziale Medien inzwischen auch aus dem Polizeialltag nicht mehr wegzudenken sind. Polizeipräsident Günther Voß sagt: „Wir wollen Instagram nutzen, um noch intensiver als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Region da zu sein.“

Statistiken sollen belegen, dass Männer und Frauen zwischen 18 und 34 häufiger bei Instagram vertreten sind. Dies deckt sich mit den Erfahrungen des Social-Media-Teams der osthessischen Polizei, die diese Altersgruppe per Twitter bisher eher nicht erreichen konnte.

Medienpräsenz erweitert: Osthessische Polizei ist nun bei Instagram

Die osthessische Polizei erhofft sich von dem neuen Instagram-Account den direkten Draht zu den meist jüngeren Nutzern des Kanals. Ziel ist es, die Arbeit der Polizei in den Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg und dem Vogelsbergkreis mit Hilfe von Bildern aufzuzeigen und gesicherte sowie verifizierte Informationen zu aktuellen Themen und laufenden Polizeieinsätzen zeitnah zu verbreiten.

Darüber hinaus soll zum Beispiel über Betrugsmaschen informiert und für den Polizeiberuf geworben werden. Stefani Götz, Conny Jehnert und Thomas Rodemer, die momentan bereits twittern, werden nun auch den Instagram-Account betreuen. Das Team hofft auf zahlreiche Follower, um im Ernstfall möglichst viele Menschen erreichen zu können. / lio

Maus statt Waffe: Social-Media-Polizisten warnen und informieren auf Twitter, Facebook und Co.

„Frankfurt war eine der ersten Städte, die das groß aufgezogen haben", sagt der Cyberkriminologe von der Fachhochschule der Polizei in Brandenburg, Thomas-Gabriel Rüdiger. Großstädte, vor allem Berlin, Frankfurt und München, seien inzwischen die Schwerpunkte der Social-Media-Accounts der Polizei in Deutschland. Die Motoren der Digitalisierung seien aber die Bundesländer Niedersachsen und Bayern.