Nach Monaten auf der Flucht: Fuldaer Kuh „Elsa“ ist wieder zu Hause

14. September 2018
Fulda

Sie hielt die Polizei auf Trab, ließ sich mit einem Reh fotografieren, schlich sich in eine andere Familie ein und ist nun nach acht Monaten wieder in ihrem Stall in Fulda: Die Kuh „Elsa“ hat einen langen Weg hinter sich.

Wie die Polizei in Marburg am Freitag mitteilt, ist „Elsa“ nach acht Monaten auf der Flucht wieder zurück in den heimischen Stall bei Fulda gebracht worden. Um welchen Stall es sich handelt, ist aktuell noch nicht bekannt. Sie sei einem Landwirt in der Nähe von Siegen aufgefallen.

Dieser hatte die Köpfe seiner Rinderherde gezählt und gemerkt, dass eine Kuh zu viel auf der Weide stand. „Elsa“ war im Februar bei Marburg ausgebüxt, nachdem sie in einen Transporter umgeladen werden sollte. Sie wurde häufig in der Umgebung gesehen, 15 Mal musste die Polizei wegen ihr ausrücken. Die Kuh scheute auch nicht den Kontakt mit anderen Tieren. Eine Aufnahme aus einer Wildkamera im Hinterland dokumentiert ein nächtliches Treffen mit einem Reh.

Gefangen werden konnte sie jedoch nicht. Nach längerer Wanderschaft schloss sich Elsa dann schließlich freiwillig einer Kuhherde in Niederlaasphe an. Dort fiel Elsa erst auf, als eine veterinärmedizinische Untersuchung der Rinderherde anstand. Bei der Zählung war plötzlich ein Tier zu viel auf der Weide. Anhand der Ohrmarke konnte der Landwirt sie identifizieren. / dpa, lio

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