RhönEnergie will ab 2019 ins Löhertor – Greve plant Gesamtinvestition von rund 100 Millionen Euro

22. März 2016
Fulda

Es tut sich wieder etwas am Löhertor: Die „Dr. Helmut Greve Gesellschaft für Geschäfts- und Freizeitzentrum Fulda“ hat ein Alternativkonzept für das Löhertor-Areal vorgelegt. Dieses sieht ein städtisches Quartier mit einem Nutzungsmix aus Büros, Dienstleistungen, Handel, Bildung und Wohnen – unter anderem für Studenten – vor. Das teilen Greve und RhönEnergie in einer Pressenotiz mit.

Von unserem Redaktionsmitglied Eike Zenner

Die Eigentümerin rechnet laut Pressemitteilung insgesamt mit einem Investitionsvolumen von circa 100 Millionen Euro. Ziel ist es, im Frühjahr 2017 mit dem Bau zu beginnen. Die bestehenden Gebäude sollen, sofern die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Alternativkonzept noch 2016 geschaffen werden, bereits im Laufe diesen Jahres abgerissen werden. Der Bau einer Tiefgarage soll für ausreichend Parkplätze sorgen. Damit sind die Planungen für ein Einkaufszentrum wohl vom Tisch.

RhönEnergie ab 2019 im Löhertor

In das geplante Bürogebäude zieht die RhönEnergie ein. Das berichten sowohl Greve als auch der Fuldaer Versorger. Am Löhertor will die RhönEnergie ihre jetzigen Verwaltungsstandorte zusammenführen. „Wir wollen unsere Produkte und Dienstleistungen noch weiter verzahnen. Bisher war es rein räumlich nicht machbar, alle unsere Unternehmen an einem Ort zusammenzuführen. Der Kunde erwartet aber heute, dass wir Leistungen aus einer Hand anbieten und er nur noch einen Ansprechpartner hat“, erklärt der Sprecher der RhönEnergie-Geschäftsführung, Martin Heun. Viele künftige Geschäftsfelder würden ohnehin mehrere Organisationsbereiche betreffen. Eine engere Zusammenarbeit sei daher notwendig.

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Ehemalige RhönEnergie-Gebäude werden vermietet

Auch am neuen Standort solle es eine persönliche Kundenberatung geben. Die RhönEnergie will im Frühjahr 2019 umziehen. Die entsprechenden Gespräche mit Eigentümern und Immobilienentwicklern seien laut der Pressemitteilung erfolgreich beendet. Die frei werdenden Standorte in der Innenstadt (Bahnhofstraße, Heinrichstraße, Rabanusstraße und Rangstraße) sollen mit einem Mietmodell in einem Neubau der Greve-Gruppe Verwendung finden.

Neben der Ansiedlung von RhönEnergie sollen, wie Greve mitteilt, in dem an die Gerbergasse angrenzenden Bereich Wohnenangebote für alle Generationen entwickelt werden. Entlang der Straße „Am Rosengarten“ ist optional ein Wohnheim für Studenten und Auszubildende geplant. Eine „Schule für Erwachsene“ und Handelsflächen im Erdgeschoss sind im Bereich der Straßen „Bardostraße“/„Am Rosengarten“ vorgesehen.