Nicht wertig genug: „Heimat“ muss Möbel abbauen

04. Juni 2016
Fulda

Die Gaststätte „Heimat“ am Buttermarkt muss ihre Bänke und Tische vor dem Lokal abbauen: Sie entsprechen nicht den Vorgaben der Stadt. Die Inhaber bedauern die Entscheidung.

Von unserem Redaktionsmitglied Sebastian Kircher

In der Sondernutzungssatzung der Stadt ist es eindeutig geregelt: „Festzeltgarnituren, einfachste Plastikmöbel und sonstige geringwertige Möblierungselemente dürfen nicht aufgestellt werden.“ Das gilt für die Außenbestuhlung der gesamten Stadt.

„Wir haben gewusst, dass wir ein Grenzfall sein könnten“, sagt Paul Pawlowski-Rothenbücher, einer der Inhaber der „Heimat“. Denn die Bänke und Tische der Gaststätte erinnern an Bierzeltgarnituren. „Aber wir haben auf eine Entscheidung für uns gehofft. Denn unsere Möbel sind doch hochwertiger“, betont er Paul Pawlowski-Rothenbücher – und verweist zum Beispiel auf die Lehne.

Bringt nichts: Was einklappbar ist, ist eine Festzeltgarnitur, so die Argumentation der Stadt. Die „Heimat“ erhielt vorige Woche einen Anruf, in dem sie gebeten wurde, die Außenbestuhlung zu wechseln. Paul Pawlowski-Rothenbücher bedauert das: „Wir finden, die Möbel haben Flair und passen sehr gut zu unserem Konzept. Sie strahlen Gemütlichkeit aus.“ Was bald vor der „Heimat“ stehen wird – das ist noch unklar. Sicher ist: „Wir werden uns mit der Stadt absprechen, bevor wir neue Möbel kaufen“, sagt Pawlowski-Rothenbücher.

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