Video: Ein voller Erfolg – 12.000 Besucher auf dem Gesundheitstag (mit Fotogalerie)

02. Februar 2019
Fulda

Der siebte osthessische Gesundheitstag im Kongresszentrum Esperanto in Fulda ist am Samstagabend zu Ende gegangen. Besucher und Organisatoren zeigten sich begeistert.

Von unseren Redaktionsmitglied Corinna Hiss

Wer den Gesundheitstag besucht hat, der hat bereits auf ganz banale Weise etwas für seine Gesundheit getan: Der Fitness-Tracker zeigte nach acht Stunden gut 10.000 Schritte an. Denn es galt, schnell zu den begehrten Vorträgen zu kommen und alle Stände in zwei Hallen zu besuchen. Manchmal musste man anstehen, so beliebt waren die unterschiedlichen Tests, die angeboten wurden. Dauerbetrieb herrschte beispielsweise am Stand des Klinikums Fulda, wo der Blutzucker gemessen werden konnte.

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Stärkung bekamen die Besucher aber auch, denn viele Aussteller gaben leckere Kostproben wie gesunde Smoothies oder Energie-Kugeln aus Nüssen heraus. Ein Höhepunkt wurde diesmal erst am Nachmittag angeboten: Der Neurochirurg Dr. Michael K. Eichler vom Wirbelsäulenzentrum Fulda/Main/Kinzig zeigte live eine Wirbelsäulen-Operation am Modell.

„Wer nicht hier war, der hat etwas verpasst!“

Gabriele Bleul, Geschäftsführerin des veranstaltenden Gesundheitsnetzes Osthessen (GNO), zeigte sich am Ende des Tages rundum zufrieden. „Es kamen etwa 12.000 Besucher“, sagte sie. Auch Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, lobte die neu entstandene Kooperation. „Unser RIGL-Projekt ist eine gelungene Ergänzung zum Gesundheitstag“, sagte er.

Alltagshilfen und Innovationen: Hochschule Fulda erstmals auf dem Gesundheitstag

Diese Kooperation kann ohne Zweifel als gelungen angesehen werden: Erstmals ist die Hochschule Fulda auf dem Gesundheitstag Osthessen vertreten. In der Waideshalle präsentierte sie Alltagshilfen und Innovationen - und lud ganz praktisch dazu ein, sich mit gesundem Lebensstil zu befassen.

Besucherin Elvira Kaib aus Rommerz brachte es auf den Punkt: „Wer nicht hier war, der hat etwas verpasst!“ Dass sich der Gesundheitstag fest in der Region etabliert hat, hatte sich bereits am frühen Samstagmorgen gezeigt: Die Parkplätze auf der Ochsenwiese waren schon gut belegt, als die Hallen noch nicht einmal offiziell geöffnet hatten.

Beispielhaft für ganz Deutschland

Rund 300 geladene Gäste kamen zum Empfang des GNO. „Es gibt bewusst keine offizielle Eröffnung für alle Besucher“ erklärte Bleul. „Die Menschen wollen kommen und gleich loslegen.“ Und dennoch – mahnende Worte klangen beim morgendlichen Empfang durch, aber auch Lob. „Die optimale Patientenversorgung ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagte Ralph-Michael Hönscher vom GNO-Vorstand.

Doch der Ärztemangel, besonders auf dem Land, sei auch ein Problem dieser Region. Eckhard Starke vom Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sprach davon, wie wichtig es ist, Versorgungsstrukturen zu schaffen. „Wir müssen im Team arbeiten“, sagte er. Der Gesundheitstag Osthessen sei beispielhaft für ganz Deutschland.

Video: Ein voller Erfolg – 12.000 Besucher auf dem Gesundheitstag (mit Fotogalerie)

Ein Gesundheitstag, den man schon beinahe als Gesundheitsmesse ansehen kann – dass es in Fulda diese Möglichkeit gibt, lobte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). „Gesundheit ist ein Gradmesser für Lebensqualität geworden“, betonte er. Dank galt der Hochschule Fulda, die erstmals als Kooperationspartner gewonnen werden konnte und dadurch auch junge Menschen an das Thema Gesundheit herangeführt werden.

Mission der Hochschule

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar sagte, dass die Hochschule neben der Forschung und der Lehre auch die Mission habe, die Ideen den Hochschule in die Gesellschaft zu tragen. Insgesamt präsentierten sich 80 Aussteller auf dem Gesundheitstag in der Esperantohalle. Einen ausführlicheren Bericht zum Gesundheitstag lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der Fuldaer Zeitung sowie im E-Paper.

Fünf Minuten, die Leben retten: Typisierungsaktion auf dem Gesundheitstag

Martin aus Fulda, dreifacher Familienvater, ist an Leukämie erkrankt. Eine Stammzellspende kann sein Leben retten. Am Stand des Gesundheitsnetzes Osthessen (GNO) besteht auf dem Gesundheitstag die Möglichkeit einer Typisierung.