Papstbesuch in Miniaturform

16. April 2019
Fulda

120.000 Gläubige haben sich im November 1980 auf dem Fuldaer Domplatz versammelt, um Papst Johannes Paul II. zu sehen. Ein besonderes Ereignis, dachten sich auch die Modell-Liebhaber Rüdiger Hain (70) und Wolfgang Bohn (61). Sie haben das Stadtjubiläum zum Anlass genommen, die Szenerie nachzubauen.

Von unserem Redaktionsmitglied Leon Schmitt

„Wir haben uns gefragt, was wir anlässlich des Stadtjubiläums in mein Schaufenster stellen können”, erzählt Wolfgang Bohn, Inhaber von Modellbahn-Bohn. Sein Freund Rüdiger Hain und er hatten schließlich die Idee, den Papstbesuch aus dem Jahr 1980 darzustellen.

Knapp vier Monate hat es laut Hain gedauert, die etwa 12.000 Figuren zu bemalen und an Ort und Stelle zu bringen. Den Domplatz haben sie mithilfe von Google Earth abgemessen und aus einem 1,10 mal 1,10 Meter Holzbrett nachgebaut. Da es vom Fuldaer Dom kein Modell gibt, klebten sie ein Bild auf eine 75 Zentimeter hohe Pappe. “Die Balustraden, die wir aus Buchenholz-Leisten gefertigt haben, waren am aufwändigsten”, erinnert sich Hain. Aber auch für die Nachbildung des Papstes habe er etwa drei Stunden gebraucht.

Am Montagabend, einen Tag bevor das Modell im Café Glück ausgestellt wurde, war es dann soweit: Was sich am 18. November auf dem Fuldaer Domplatz abspielte, ist nun auch in Modellform verewigt – im Maßstab 1:87.

„Wir haben es zunächst im Café Glück aufgestellt, um es angemessen zu präsentieren”, sagt Hain, dessen Tochter Inhaberin des Lokals in der Friedrichstraße ist. Anschließend wird es dann im Schaufenster von Modellbahn-Bohn in der Kanalstraße zu sehen sein.

Mehr zum Miniaturmodell des Papstes lesen Sie am Mittwoch in einem ausführlicheren Bericht in der gedruckten Ausgabe der Fuldaer Zeitung sowie in der digitalen E-Paper-Ausgabe der FZ.

Anzeige