„Parnasso in festa“ feiert Vorpremiere: Barocke Arien, Tänze und außergewöhnliche Instrumente

30. April 2018
Fulda

Händels „Parnasso in festa“ feiert am Samstag Vorpremiere im Fuldaer Schlosstheater. In 3 Akten und mit außergewöhnlicher Instrumentierung feiert die Lautten Compagney Berlin eine musikalische Hochzeit.

Auf dem Berg der Musen, dem Parnass, wir geheiratet! Thetis und Peleus feiern gemeinsam mit den Musen und Gottheiten ihre überaus glückliche Vermählung. Die Serenata Parnasso in festa von Georg Friedrich Händel lebt von der Darstellung barocker Pracht und wurde von der Spezialistin für barocken Tanz und Gestik, Sigrid T’Hooft, meisterhaft in Szene gesetzt. Obwohl das Werk eigentlich erst Ende Mai bei den Händel-Festspielen Halle seine Premiere feiert, ist es vorab am 28. April um 20 Uhr im Schlosstheater Fulda zu erleben, so heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Fulda.

Symbolisch für die tatsächliche Hochzeit von Prinzessin Anne und Wilhelm IV. von Oranien (1734) feiern Thetis und Peleus in „Parnasso in festa“ ihre überaus glückliche Vermählung auf dem Berg der Musen.

Arien, zahlreiche Ensembles für Soli und Chor sowie mehrere reine Chorsätze machen das Werk aus. Komplett im originalen Aufführungsstil wird das barocke Ambiente auf Fuldas Bühne gebracht.

Um 19.30 Uhr beginnt die Einführungsveranstaltung mit Sigrid T’Hooft und Wolfgang Katschner im Foyer. Die Serenata dauert etwa zwei Stunden inklusive Pause.

Tickets gibt es für 9 bis 24 Euro im Theaterbüro, Schlossstraße 5 oder telefonisch unter (0661) 102-1483. / erz