Politischer Aschermittwoch der CDU Fulda: Improvisation ist alles

06. März 2019
kämmerzell

Der Politische Aschermittwoch der Fuldaer CDU am Mittwochabend im Kämmerzeller Bürgerhaus verlief ganz anders als vom Vorstand geplant. Während die Fuldatal-Musikanten schon zur Eröffnung spielten, rief der geplante Festredner an – und sagte aus Gesundheitsgründen ab.

Von unserem Redaktionsmitglied Volker Nies

Der langjährige Landtagspräsident Norbert Kartmann (70) sollte die Hauptrede halten, konnte aber nicht kommen. „Die CDU ist in Fulda auch deshalb so erfolgreich, weil sie improvisieren kann. Das tun wir jetzt“, sagte Landtagsabgeordneter Thomas Hering. Er teilte sich mit OB Dr. Heiko Wingenfeld die Rolle des Redners des Abends.

„Der Koalitionsvertrag und die zugunsten der Grünen verschobenen Stimmenverhältnisse lassen weniger CDU-Politik zu als in den vergangenen fünf Jahren“, bat Hering um Verständnis. Das werde man bei zwei Fragen schon bald sehen: Konventionell erzeugende Landwirte und windkraftkritische Naturschützer seien in Sorge, was jetzt aus Wiesbaden komme. „Windkraft ist in der Tat ein heißes Eisen – aber in anderen Gegenden Hessens noch mehr als bei uns“, sagte Hering. „Wir dürfen das Thema Energiewende nicht den Grünen überlassen. Auch wir von der CDU müssen Antworten geben“, ergänzte der Kasseler Vize-Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber. Das Versprechen von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), dass es keine Energiewende gegen die Bürger gebe, stehe aber.

Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld blickte auf die Entwicklung Fuldas und Europas. Beide bräuchten für eine freiheitliche und gedeihliche Zukunft das Engagement ihrer Bürger.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagausgabe der Fuldaer Zeitung in Print und E-Paper.