Ende der Baustellen und Umleitungen: Maßnahmen in Dipperz abgeschlossen

18. Dezember 2018
Dipperz

Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit ist die Umgestaltung der einstigen B 458, die durch Dipperz führte, so gut wie abgeschlossen. Seit vergangener Woche können die Autos wieder ohne Behinderungen und Umleitungen durch den Ort fahren. Es war die größte Baumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde.

Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Ickler

Die knapp zwei Kilometer lange Straße wurde verengt, neu asphaltiert, Parkstreifen und Gehege wurden angelegt, Bäume gepflanzt und in Teilbereichen Kanal- und Wasserleitungen ausgetauscht.

Die Asphaltierung des Bereichs Milseburgstraße bis Ortsende markierte das Ende der Arbeiten. Begonnen wurde im Frühjahr 2017. Eigentlich sollten die Arbeiten bereits im September beendet sein, doch die Sanierung der Wannebrücke war schwieriger als erwartet und verzögerte die Maßnahme bis Mitte Dezember.

Hier einige Eindrücke aus der gesamten Bauzeit:



Im neuen Jahr stehen jetzt nur noch kleinere Restarbeiten an, erklärt Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler (parteilos). Unter anderem wird das Pflaster im Bereich von der Kirche bis zur Pizzeria ausgetauscht. „Die Steine sind durch die Qualitätskontrolle gefallen“, erklärt er. „Die Neupflasterung erfolgt ohne zusätzliche Kosten für die Gemeinde“, sagt er.

Ein Provisorium bleiben noch Teile der Langenbieberstraße, weil die angrenzende Wanne im nächsten Jahr renaturiert werden soll. Erst nach Beendigung dieser Arbeiten werde die Straße fertiggestellt.

Neu gemacht werden im kommenden Jahr noch der Gehweg von der Bodeller Straße ins Gewerbegebiet und der Platz um die Kreuzigungsgruppe am Kreisel.

Während die Asphaltarbeiten an der Straße schon abgenommen worden sind, werde dies bei den Gehwegen erst im Frühjahr der Fall sein, berichtet Vogler. „Wenn man berücksichtigt, dass mehr als zwei Kilometer Straße neu gestaltet wurden, Gehwege und Parkzonen angelegt, Bäume gepflanzt, dazu noch Teile der Kanal- und Wasserleitungen erneuert und drei Plätze angelegt wurden, dann kann man zufrieden sein“, erklärt der Bürgermeister.

Die Umgestaltung der einstigen Bundesstraße sowie der Langenbieberstraße war mit rund 4,8 Millionen Euro eingeplant. „Nach den bislang vorliegenden Rechnungen bewegt sich die Maßnahme im Kostenrahmen, lediglich beim Brückenbau werden die Kostenansätze überschritten“, sagt Vogler. Der Eigenanteil der Gemeinde war zu Beginn der Maßnahme mit rund 1,5 Millionen Euro berechnet worden. / ic

Dipperz-West: Am Unfallschwerpunkt wird ein Blitzer aufgebaut

Etliche Zusammenstöße mit Verletzten und ein Unfall mit einer Toten sind an der Anschlussstelle Dipperz-West an der B 458 passiert, seitdem die Umgehungsstraße 2014 eröffnet wurde. Verschiedene Maßnahmen wurden und werden umgesetzt, um die Unfallstelle zu entschärfen: Eine Sichtschutzwand steht seit Sommer. Aktuell wird ein Blitzer installiert und im Frühjahr kommt eine Ampel.