Innerhalb einer Stunde auf B27: Zwei Wildunfälle in der Rhön an (fast) der selben Stelle

07. Januar 2020
Motten

Innerhalb einer Stunde haben sich am Montagmorgen gleich zwei Wildunfälle auf der Bundesstraße B27 in der Rhön am Ortsausgang von Motten in Richtung Fulda ereignet. Das berichtete die Polizei in Bad Brückenau am Dienstagmorgen.

Um etwa 6.30 Uhr war ein Reh auf die Fahrbahn gelaufen und von einem Pkw, einem Opel, erfasst worden, teilte die Polizei weiter mit. Wenig später wurde dort ein weiteres Reh von einem Suzuki gerammt. Die erste Unfallstelle befand sich auf der Staatsstraße 2790 (B27) etwa einen Kilometer nach dem Ortsschild von Motten, die zweite etwa 500 Meter davon entfernt weiter in Richtung Fulda.

Beide Rehe verenden

„Während die Unfälle für das Wild jeweils tödlich endeten, blieb es den beteiligten Fahrzeugen bei Sachschäden“, teilte die Polizeiinspektion Bad Brückenau mit. Beide Tiere starben unmittelbar nach dem jeweiligen Zusammenstoß noch an der Unfallstelle.

Personen wurden bei den Wildunfällen nicht verletzt. Der Gesamtschaden liegt nach Schätzungen der Beamten bei etwa 2000 Euro. Beide Fahrzeuge konnten noch weiterfahren. Abschleppunternehmen mussten nicht beauftragt werden.

Wildunfall-Schwerpunktgebiet?

Die Unfallstellen liegen nach Polizeiangaben in einem Waldgebiet. Erst kürzlich sei es dort schon einmal zu einem Wildunfall gekommen, erklärte ein Polizeisprecher auf Nachfrage unserer Zeitung. Ob es sich bei dem Bereich um einen Wildunfall-Schwerpunktgebiet handelt, konnte er aber nicht sagen. / lio, sar

Ermittlungsverfahren eingestellt: Drei gestohlene Traktoren im Wert von 280.000 Euro verschwunden

Diese Tat ließ im Mai 2018 aufhorchen: Drei Traktoren im Wert von insgesamt 280.000 Euro waren damals nachts vom Landmaschinenhändler Raiffeisen in Petersberg gestohlen worden. Die Tat muss laut Polizei geplant und Profis am Werk gewesen sein. Die Ermittlungen führten bisher aber zu keinen Ergebnissen. Das Ermittlungsverfahren wurde jetzt eingestellt.

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