Zwei Gleitschirmflieger am Ostermontag bei Unfall auf der Wasserkuppe verletzt

02. April 2018
Wasserkuppe

Zwei Tandem-Gleitschirmflieger sind am Ostermontag bei einem Unfall auf der Wasserkuppe verletzt worden. Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht, erklärte ein Polizeisprecher in Fulda gegenüber unserer Zeitung.

Den weiteren Polizeiangaben zufolge war es zu dem Unfall am Montag gegen 13.30 Uhr auf der Wasserkuppe im Bereich des Radoms gekommen. Die beiden Männer waren bereits mit ihrem Gleitschirm gelandet, als sie von einer Windböe erfasst wurden.

Rhöner Flieger werden nun kontrolliert: Luftraum in der Region soll sicherer werden

Die Segel- und Motorflieger sind in ihren Flügen ab Donnerstag, 29. März, eingeschränkt: Der Luftraum über Frankfurt wird bis Fulda erweitert. Das heißt, dass Segel- und Motorflieger ab morgen ohne Freigabe der Deutschen Flugsicherung (DFS) nicht mehr höher als 2700 Meter fliegen dürfen. Durch die Trennung soll der Schutz der Passagierflugzeuge und der Sichtflieger vergrößert werden.

Die Gleitschirmflieger wurden 40 Meter über den Boden geschleift. Schließlich sei das Fluggerät an einem Zaun hängengeblieben. Rettungswagen brachten die beiden Männer schließlich ins Klinikum nach Fulda. Die beiden Männer wurden leicht verletzt.

Der Jüngere der verletzten Gleitschirmflieger ist 45 Jahre alt und kommt aus Potsdam. Der zweite verletzte Mann, der Pilot bei dem Tandemflug, ist 54 Jahre alt. Er kommt aus Heidelberg. Mehr zum dem Gleitschirmflieger-Unfall am Ostermontag auf der Wasserkuppe lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der Fuldaer Zeitung sowie im E-Paper.

Schwerer wurde, ebenfalls am Ostermontag, eine Gleitschirmfliegerin in Lindenfels im Odenwald verletzt. Eine 22 Jahre alte Frau prallte dort mit ihrem Gleitschirm gegen eine Hausmauer. Sie erlitt schwere Verletzungen. Die Frau war nur einige hundert Meter von der Unfallstelle entfernt gestartet

Dann hatte sie wegen fehlender Thermik die Kontrolle über ihr Fluggerät verloren, wie die Polizei in Heppenheim mitteilte. Sie zog sich Brüche an Bein und Hüfte zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. / dan, sar, dpa