Sorge um Romo-Umzüge – Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometer am Montag

01. März 2019
Fulda

Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometer, Regen und sogar Gewitter: Die Vorhersage für den Rosenmontag verhagelt den Narren die Stimmung. Der Romo-Umzug in Fulda ist der größte Hessens. Erinnerungen an 2016 kommen wieder hoch.

Samstag und Sonntag ist das Wetter „unbeständig, teilweise regnerisch und windig“. „Heikel“ wird es laut Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst aber erst am Montag. „Ausgerechnet dann wird der Sturm seinen Höhepunkt haben.“ Diese Vorhersage sei „sehr wahrscheinlich“, erklärt er am Freitag. Es ist sogar mit Gewitter zu rechnen.

„Wir sind noch entspannt und bleiben optimistisch“, erklärt der Fuldaer Romo-Koordinator Hans-Jürgen Dröge. Auch der Fuldaer Prinz Markus betont: „Ich komme vom Bau – da hat man immer mit dem Wetter zu kämpfen.“ Er erklärt, dass Prognosen nicht immer zutreffen. „Heute sollte es ja auch regnen“, erklärt er am Freitag. „Ich gebe auf diese Vorhersage gar nichts.“

2016: Romo-Umzug ohne Motivwagen

Vor drei Jahren, als Markus’ Bruder Alexander Günther Prinz war, mussten die Motivwagen stehen bleiben und die Aktiven zu Fuß den Umzug antreten. Als dies an Rosenmontag bekanntgegeben worden war, hatte der damalige Prinz Alexander Tränen in den Augen.

„Das war der Super-Gau“, erinnert sich auch Romo-Koordinator Dröge. „Sicherheit geht natürlich immer vor. Aber wir warten ab. Entschieden wird das auch dieses Jahr erst am Montag.“

Ähnlich sieht es beim zweitgrößten Romo-Umzug in Hünfeld aus. „Wir werden das erst Montag entscheiden, wenn wir die Lage einschätzen können“, erklärt Helmut Käsmann, Sprecher der Stadt Hünfeld. 2016 musste der Umzug in Hünfeld komplett ausfallen. / jev

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