Spatenstich zum Neubau der Kita Dreikäsehoch in der Mackenrodtstraße

Spatenstich zum Neubau der Kita Dreikäsehoch in der Mackenrodtstraße

18. Juli 2013
Fulda

Für eine der beiden betrieblichen Kindertagesstätten im Fuldaer Stadtgebiet geht es in naher Zukunft in einen massiven Neubau. Momanten werden die Kinder der Kita Dreikäsehoch noch provisorisch in einem Container betreut.

Kitaleiterin Alexandra Hahling blickte zurück auf den Sommer des Jahres 2011, in dem die Kita Dreikäsehoch mit fünf Kindern eröffnete. "Erst kam uns der Container groß vor. Aber als über 20 Kinder betreut wurden, schien der Container immer kleiner", erklärte sie und fügte hinzu: "Das Team hat sich immer auf die Rahmenbedingungen eingelassen."

Seit rund zwei Jahren werden die Kinder von Angestellten von Tegut und des Herz-Jesu-Krankenhauses in der Kita betreut. Bis jetzt sind sie noch in einem großen, orangefarbenen Container am Gerloser Weg untergebracht. Ende des Jahres werden die Kinder bereits in dem neuen Gebäude spielen, das an der Mackenrodtstraße entsteht. Das Besondere: die Betriebskita bietet flexible Betreuungszeiten an, sodass Mütter, die in Schichtarbeit eingeteilt sind, diese annehmen können. "Die Eltern sollen mit einem guten Gefühl an die Arbeit gehen und sich sagen können 'Hier ist mein Kind gut aufgehoben'", erklärt Alexandra Hahling. Beim Erziehungskonzept werde großer Wert auf Bewegung und gesunde Ernährung gelegt.

Wolfgang Gutberlet, der in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der W-E-G-Stiftung (wertschätzend, entwickelnd, gemeinschaftend) anwesend war, hob hervor, dass die "Einsicht in die Notwendigkeit, dass tüchtige Frauen ihre Kinder unterbringen können" bedeutend sei. Michael Sammet, Geschäftsführer des Herz-Jesu-Krankenhauses, erklärte, dass es "wichtig ist, als Arbeitgeber Rahmenbedingungen zu schaffen, um Beruf und Familie zu vereinen."

Die Finanzierung der betrieblichen Kindertagesstätte ist bereits für die kommenden sieben Jahre abgedeckt. Für diese Kosten kommen die Stadt, die W-E-G, Tegut und das Herz-Jesu-Krankenhaus auf. Die Gesamtkosten des Neubaus, zwischen 800 000 und 900 000 Euro, werden von der W-E-G, dem Herz-Jesu-Krankenhaus, dem Bund sowie dem Kinder- und Jugendhilfeträger Dreikäsehoch gGmbH getragen.

Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) lobte das Engagement der Unternehmen und hob hervor, dass "in erstaunlich kurzer Zeit alles durchgezogen" wurde, um mit dem Bau zu beginnen. Bauleiter Carsten Zuschkau erläuterte, wie schnell die Arbeiten vorangehen. "Am 23. Mai dieses Jahres erhielten wir die Baugenehmigung, am selben Tag haben wir die Ausschreibungen für die handwerklichen Betriebe veröffentlicht", so Zuschkau. Baubeginn war bereits Mitte Juni. "Der Zeitplan ist ehrgeizig, bis Ende des Jahres soll das Gebäude fertig sein", sagte er.