2500 Euro Spenden: Künzeller Sternsinger für den Frieden im Libanon unterwegs

05. Januar 2020
Künzell

Auch dieses Jahr waren wieder viele Kinder und Jugendliche der Gemeinden St. Antonius und St. Piu als Sternsinger unterwegs, um die Frohe Botschaft in die Welt hinauszutragen und um Geld zu sammeln für die Linderung der Not im Libanon.

In der Aussendungsfeier, die am Samstagmorgen in St. Pius stattfand, unterstrich Pfarrer Liebig die Bedeutung dieser Zeugenschaft: „Je weniger Menschen in der Kirche sind, desto wichtiger ist euer Dienst!”

Viele Schritte legten die Gruppen mit ihren Leitern danach zurück und brachten folgenden Sternsinger-Segen mit: „Macht auf die Tür, die Tor macht weit, es ist, wie ihr seht wieder Sternsinger-Zeit. Wir singen die Lieder, wir tragen den Stern, wir bringen den Segen, das machen wir gern. Für uns hat Gott sich ganz klein gemacht, er wurde geboren als Kind in der Nacht. Er zeigt uns, dass das Leben ganz klein beginnt und dass auch die Kleinen wichtig sind. So gehen wir Kinder auf ganz neuen Wegen und bringen euch allen den göttlichen Segen.“

Abendlicher Gottesdienst bei St. Antonius

Dabei kamen insgesamt über 2500 Euro zusammen. Außerdem gab es für die Sternsinger einige Süßigkeiten.

Abschluss der Aktion war dann der abendliche Gottesdienst in St. Antonius. Im Predigt-Gespräch entwickelte Gemeindereferent Steffen Büdel gemeinsam mit den Kindern, „dass es beim Glauben um die wahrhaft großen Dinge geht und dass Gott uns in Christus mit genau diesen großen Dingen beschenkt: Freude, Hoffnung, Frieden, Glück und mehr schmücken den Weg zur Krippe, den die Sterndeuter, die Sternsinger und alle Menschen des Glaubens gehen“, heißt es auf der Homepage der Gemeinde St. Antonius Künzell. / sec

Für Frieden im Libanon und in der Welt: Sternsinger stehen in den Startlöchern

Von unserem Redaktionsmitglied Marcus Lotz „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit" heißt das Motto der 62. Aktion „Dreikönigssingen", bei der in allen 27 deutschen Bistümern Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen werden.

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