FZ-Lesertest: So schneidet die Jump Fabrik in Künzell ab (mit Video)

23. November 2019
Künzell

Circle-Jump, Cardio-Wall, Ninja-Parcours und natürlich jede Menge Trampoline hat die Jump-Fabrik in Künzell zu bieten. Bei unserem FZ-Lesertest machten sich in dieser Woche vier Freizeitsportler auf, um die 3000 Quadratmeter für uns genauer unter die Lupe zu nehmen.

Von unserem Redaktionsmitglied Ann-Katrin Hahner

Nach dem Aufruf für den FZ-Lesertest gingen sowohl über Facebook als auch per E-Mail zahlreiche Anfragen bei unserer Zeitung ein, so dass am Ende das Los darüber entscheiden musste, wer beide Trampolinhallen im Raum Fulda für uns testen darf. Losglück hatten Niklas Kremer aus Kalbach und seine Freundin Lara Jökel aus Rommerz (beide 17 Jahre) sowie die beiden Freudinnen Isabella Röder (25) und Ronja Menz (24) aus Ehrenberg.

Erst Warm-up dann Vollgas

Bevor sich unsere vier Tester an die ersten Sprünge wagten, standen zunächst die Einweisung und das etwa fünfminütige Warmmachen auf dem Programm, um Verletzungen zu vermeiden. Immerhin sollten in unserem einstündigen Test alle Stationen der Jump Fabrik ausprobiert werden. Nach dem Einspringen hieß es für unsere Lesertester direkt: Vollgas geben. Beim Staffel-Lauf über die Trampolin-Felder und bei einer Partie Völkerball im Dodgeball-Feld standen sich das Pärchen und die beiden Freundinnen gegenüber. Ordentlich gefordert wurden die Springer zudem an der Cardio Wall, bei der man – ähnlich dem bekannten Maulwurf-Spiel – im Zeitraum von einer Minute während der Sprünge möglichst viele der bunt aufleuchtenden Felder betätigen muss.

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Die Königsdisziplin Circle-Jump meisterten die Teilnehmer mit Bravour und landeten sicher auf ihren jeweiligen Plattformen. Keiner der Vier verlor bei den Sprüngen über die zwei rotierenden Balken die Balance. An die beiden Ninja-Parcours, mit ihren Anforderungen an Kraft und Geschicklichkeit, traute sich nur Niklas Kremer wirklich heran. Beinahe hätte der Kalbacher die Strecke auch bewältigt, da zuvor aber noch das Austesten des Spiels ValoJump, bei dem die Springer als Spielfigur auf einem Bildschirm agierten und kühne Sprünge in die komplett mit Schaumstoff-Würfeln ausgekleidete Schnitzelgrube auf dem Programm standen, waren die Kraftreserven des 17-Jährigen irgendwann aufgebraucht.

„Sprungsocken eine Nummer kleiner wählen“

Auspowern und an die Grenzen der eigenen Fitness gehen, da waren sich die vier Tester am Ende einig, kann über 60 Minuten richtig Laune machen. Während die Schnitzelgrube, das Spiel ValoJump und die Cardio-Wall zu den Favoriten bei den Lesern zählten, stand das Dodgeball-Feld ein wenig in der Kritik. „Es macht auf jeden Fall Spaß, aber die Bälle sind doch sehr glatt und nicht so gut zu werfen. Bei mehr als vier Personen muss man beim Springen auch schon sehr aufpassen“, sind sich Niklas Kremer und Ronja Menz einig.

Ronja Menz merkt außerdem an: „Die Socken, die man für das Springen benötigt, fallen, wenn man nach der normalen Schuhgröße geht, etwas groß aus.“ Sie empfiehlt daher, die Sprungsocken eher eine Größe kleiner zu wählen, um Ausrutschen zu vermeiden.

Jump Fabrik feiert Eröffnung in Künzell

Von unserem Redaktionsmitglied Jacqueline Kleinhans „Vor vier Monaten haben wir den Soccerplatz geschlossen und gleich mit der Dachsanierung begonnen", sagte Andrea Fischer bei der Eröffnung. Auf 95 Trampolinen können sich nun Kinder und Erwachsene austoben. Sie seien froh, den Mut zur Trampolinhalle aufgebracht zu haben, so Fischer.

Im Bewertungsbogen, den jedes Test-Paar anschließend ausfüllte, waren in den fünf Kategorien „Spaßfaktor“, „Einsteigerfreundlichkeit“, „Hallenausstattung“, „Optik“ und „Preis-Leistung“ je fünf Sterne zu vergeben. Die Höchstwertung eines jeden Test-Paares wären somit 25 Sterne gewesen.

45,5 von 50 Punkten erreicht

Bei den beiden jüngeren Testern räumte die Jump-Fabrik 21,5 Sterne ab. Am schwächsten bewerteten die beiden 17-Jährigen den Preis, der ihnen mit 12 Euro für 60 Minuten noch ein Eckchen zu hoch ausfiel. Auch bei Einsteigerfreundlichkeit und Hallenausstattung zeigten sich die jüngeren Tester, die schon Sprung-Erfahrung in Hallen außerhalb Fuldas gesammelt hatten, etwas kritischer als Isabella Röder und Ronja Menz. Die beiden Freundinnen vergaben bis auf die Einsteigerfreundlichkeit die volle Anzahl an Sternen. Von ihrer Seite standen am Ende also 24 Sterne zu Buche.

Die Jump Fabrik aus Künzell hat in unserem Lesertest somit 45,5 von 50 zu vergebenden Sternen erzielt.

Video: Wir haben die neue Jump Fabrik in Künzell vorab getestet

Airbag Tower, Basketball- und Völkerballfelder und Cardio Wall - auf 3000 Quadratmetern wird in der Sportwelt Osthessen in Künzell, zu der unter anderem auch das Takka-Tukka-Land gehört, richtig was geboten. Die Jump Fabrik öffnet eigentlich erst am Samstag: Wir durften jetzt schon testen, was die Besucher dort erwartet.

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