Mit Chicken-Wings und Stubenküken in die nächste Runde: Petersberger grillt erfolgreich bei „The Taste“

09. Oktober 2019
Fulda/München

Ein Löffel so lala – einer besonders saftig. Für Max von Bredow geht es sicher weiter bei „The Taste“. Der Petersberger hat alles gegeben beim Thema BBQ-Soße und sich eine Runde weiter gegrillt.

Max von Bredow musste in der Folge von „The Taste“ zwei Aufgaben meistern. Zuerst das Teamkochen, bei dem er eine Soße zubereiten musste, dann das Solokochen.

Jedes Team bekommt eine von vier Soßen (Honey-Mustard, BBQ, Guacamole, Cocktail) zugelost: Team Alexander Herrmann muss BBQ-Soßen zubereiten. Unserer Zeitung schildert der Petersberger seine Reaktion: „Ich – der kein BBQ mag – bekomme natürlich solch eine Aufgabe.“ Obwohl er von dem Losglück nicht begeistert ist – und er die Soße noch nie selbst zubereitet hat – gibt er alles.

Urteil – Ernüchterung

„Die Zusammensetzung einer BBQ-Soße war mir durch meine Grillleidenschaft bekannt“, erzählt Max von Bredow. „Die Schwierigkeit besteht darin, das Raucharoma gekonnt zu dosieren.“ Die Soße müsse vollmundig im Geschmack sein. Auf seinem Löffel landen schließlich gegrillte Chicken-Wings mit BBQ-Cola-Sud, dazu gegrillte Maisspitzen und ein Hautchip. Das Urteil fällt recht ernüchternd aus: „Barbecue kommt gleich null“, sagt Coach Alexander Herrmann.

Aber der Petersberger macht sich keinen Vorwurf: „Mein Löffel ging leider nicht ins Rennen. Ich kann die Entscheidung von Alexander Herrmann nicht verstehen. Ich war wieder zu 100% von meinem Löffel überzeugt“, sagt er gegenüber unserer Zeitung.

Das Teamkochen gewinnt Team Maria Groß. Der schwächste Löffel kommt von Team Tim Raue und verliert ein Teammitglied. Somit zieht Team Alexander Herrmann vollständig in das Solokochen ein.

Auf „Natural-Born-Aristokrat" Max von Bredow wartet ein kulinarischer Rodeo-Ritt

Nachdem es Max von Bredow bei der ersten „The Taste"-Folge unter die besten 16 Köche und ins Team seines Wunschcoaches Alexander Herrmann geschafft hat, muss der 31-Jährige aus Petersberg in der am Mittwoch ausgestrahlten zweiten Folge der Sat.1-Kochshow Sterne-Koch Björn Swanson von seinem Können überzeugen.

Gastjuror der Folge ist Björn Swanson. „Ich bin überwältigt wie herzlich und offen der Spitzenkoch uns gegenübertrat“, schwärmt Max von Bredow. Drei Zutaten hat Swanson mitgebracht, von denen die Kandidaten mindestens eine benutzen müssen. Zuckermais, Cranberrys und Kohl stehen zur Auswahl.

Max kocht Stubenküken im Maismantel, dazu Süßkartoffel-Maispüree, Cranberrys, Mais und Kohlsalat. „Ein deutsches Thanksgiving mit ganz viel Mais“, nennt es der Petersberger.

Die Coaches verkosten die Löffel blind. Die Köche stehen auf der Empore und sehen dabei zu. „Mein Herz hat bis zum Hals geschlagen. Die Luft war abgeschnürt“, erzählt Max von Bredow. „Am liebsten würde man bei der Beurteilung des Löffels in den Erdboden versinken.“

Das Urteil fällt dann aber rundum positiv aus. Tim Raue: „Das war ein kurzweiliger Löffel, der Freude gemacht hat und eine Leichtigkeit gebracht hat, weil es mal kein Beef war.“ Auch Coach Alexander Herrmann gefällt er: „Mir hat die Saftigkeit gefallen. Du nimmst ihn in den Mund und überall läuft der Saft mit der Vinaigrette und dem Kohl, dazu dieser Hautchip. Das war schon gut.“ Max ist beruhigt: „Die Erleichterung war mir ins Gesicht geschrieben. Der Druck fiel dann ab.“

Eine Runde weiter mit traurigem Abschied

Max schafft es in die nächste Runde und sein Team bleibt vollzählig. Doch einen Wermutstropfen gibt es: „Schade, dass Nicole Buscher die Show schon verlassen muss. Ich kenn sie von ihrem Weingut aus Rheinhessen.“ Buscher, die Teil des Teams Frank Rosin war, liefere ihren Wein auch ans Hotel Esperanto, wo Max von Bredow Bankett-Leiter ist. Und auch auf dem Weingut war er schon: „Ich habe ein paar Tage bei der Weinernte und beim Keltern ausgeholfen.“

Doch Max von Bredow ist nächste Woche wieder bei „The Taste“ zu sehen. „Das zweite Kochen war ganz anders als die erste, man wächst mit seinen Aufgaben“, erklärt der Petersberger. Ob das dritte Mal leichter wird? Er ist nun unter den besten 14, die in der nächsten Woche mit ihrer Koch-Leidenschaft überzeugen müssen – zum Thema Liebe. / lea

„Verliebt in Fulda": Darum setzte Max von Bredow beim „The Taste"-Start auf Rhöner Forelle

Mit gebratener Forelle aus der Rhön sicherte sich Max von Bredow am Mittwoch in der ersten Folge der Sat.1-Kochshow „The Taste" den letzten der 16 zu vergebenen Kandidaten-Startplätze. Unserer Zeitung verriet der 31-Jährige, warum er auf Forelle aus der Rhön auf seinen Löffel setzte - und dabei „hart am Salz" lag.