Feuerwehreinsatz in Döngesmühle: Katze stirbt an Rauchgasvergiftung – 30.000 Euro Sachschaden

01. März 2016
DÖNGESMÜHLE

Einsatz für die Feuerwehr Flieden. Gegen kurz nach 11 Uhr wurde sie am Dienstag zu einem mutmaßlichen Brand in Döngesmühle gerufen. Dort trat Rauch aus einer Wohnung in der Karl-Ranft-Straße.

Die Feuerwehren Flieden und Rückers rückten aus, weil ein Wohnungsbrand vermutet worden war. Die 22 Einsatzkräfte konnten in der Karl-Ranft-Straße jedoch schnell löschen: Laut Polizei hatte eine Bewohnerin am Morgen, nachdem sie Pudding gekocht und Kuchen gebacken hatte vergessen, den auf höchster Stufe eingeschalteten Herd auszuschalten, und dann das Haus verlassen.

Nachbarn verständigten die Feuerwehr, weil sie Rauch aus einem angekippten Fenster sahen. Die Feuerwehr musste nichts aufbrechen, weil Familienangehörige Schlüssel für das zum Zeitpunkt des Einsatzes menschenleere Haus hatten. Mit Atemschutz ging die Feuerwehr ins Haus. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner waren außer Haus.

Durch die entstandene Hitze kokelten Hängeschränke an, Rauch zog durch das gesamte Wohnhaus. Ein offener Brand entwickelte sich nicht. Eine Katze, die sich in dem Gebäude befand, starb an den Rauchgasen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 30.000 Euro geschätzt. Laut Andreas Friedrich, stellvertretender Gemeindebrandinspektor und zugleich Einsatzleiter, entstand im Grunde kein Wasserschaden durch das Löschen, weil kein offenes Feuer gelöscht werden musste. / sts, nz