Vier Autos involviert: Stundenlange Vollsperrung nach schwerem Unfall auf A 66 bei Neuhof

15. Februar 2017
Neuhof

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 66 bei Neufhof sind am Dienstagabend vier Personen schwer verletzt worden. Ein Fahrer aus Flieden war einem anderen Auto aufs Heck gefahren. Die beiden Fahrzeuge verunfallten schwer, lösten eine Kettenreaktion mit zwei weiteren Pkw aus. Die Strecke war Richtung Fulda dreieinhalb Stunden voll gesperrt.

Ein 73-jähriger Pkw-Fahrer aus Köln war mit seiner 58-jährigen Beifahrerin Richtung Fulda unterwegs, als ihnen kurz vor der Abfahrt Neuhof-Nord ein Fliedener auffuhr. Durch den starken Aufprall kam das Auto des Unfallverursacher rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen eine Böschung und schleuderte anschließend zurück auf die Autobahn. Dort blieb das Fahrzeug der linken Seite liegen. Das andere Auto wurde zunächst nach links in die Betonmauer gedrückt und kam quer Mitten auf der Strecke zum Stehen. Warum der 41-Jährige den Kölnern – sie fuhren auf der rechten Spur – ins Heck prallte, ist nach Polizeiangaben noch unklar.

Hinter ihnen kamen weitere Autos angefahren. Ein Fahrer – ebenfalls aus Flieden – fuhr über Trümmerteile und hielt deswegen hinter der Unfallstelle auf dem Standstreifen an. Ein anderes herannahendes Auto versuchte auszuweichen, streifte die Betonmauer und stieß mit der gegen den querstehenden Unfallwagen, welcher hierdurch herumgeschleudert wurde. Zuletzt stieß das vierte Auto noch gegen den Pkw auf dem Standstreifen.

Vier Autos involviert: Stundenlange Vollsperrung nach schwerem Unfall auf A 66 bei Neuhof

Die beiden Kölner und der Unfallverursacher aus Flieden wurden schwer verletzt. Die beiden weiteren Beteiligten verletzten sich leicht. Neben drei Polizeistreifenwagen waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Feuerwehr ausgerückt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen.

Die Autobahn war dreieinhalb Stunden gesperrt. In Kooperation mit der Autobahnmeisterei versuchte die Polizei, die seit Stunden feststeckenden Verkehrsteilnehmer aus dem Stau zu bekommen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 49.000 Euro. / sar