Tegut als Finalist für den IHK-Bildungspreis 2020 ausgezeichnet

15. Februar 2020
Berlin

Das war eine gelungene Premiere: Der Lebensmitteleinzelhändler Tegut hat erstmals beim bundesweiten Wettbewerb „IHK Bildungspreis“ teilgenommen – und aus dem Stand heraus den dritten Platz belegt.

Mit dem IHK-Bildungspreis werden alle zwei Jahre Unternehmen ausgezeichnet, die den Wert der beruflichen Bildung erkannt haben und durch geeignete ganzheitliche Qualifizierung von Mitarbeitenden dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Die besten zwölf durften zur Preisverleihung nach Berlin

Insgesamt hatten sich mehr als 100 Unternehmen für den IHK-Bildungspreis beworben – die besten zwölf wurden schließlich nach Berlin eingeladen. Tegut war mit seinem Weiterbildungskonzept „Handelsfachwirt+“, welches sich an junge Menschen, die die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel abgeschlossen haben, in der Kategorie „Große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern“ ins Rennen gegangen.

Schneller Karriereweg mit kurzer Durchlaufzeit

„Es handelt sich hierbei um ein Führungsnachwuchskräfteprogramm zur Aufstiegsfortbildung in 25 Monaten. Die Teilnehmer erwerben dabei drei IHK-Abschlüsse: Handelsfachwirt, Teamleiter IHK und Ausbildereignung nach AEVO. Neben dem Praxiseinsatz und den Schulphasen setzten wir auf erfahrungsbasierte Lernformate, wie einen Segeltörn, einen Theaterworkshop oder auch einen Austausch mit der Muttergesellschaft Genossenschaft Migros Zürich, um die jungen Führungskräfte auch persönlich zu stärken“, erklärt Benjamin Brähler, Bereichsleiter Berufsbildung bei Tegut.

Und weiter: „Während des Programms werden die angehenden Nachwuchsführungskräfte bereits in ausgewählten Supermärkten eingesetzt. Das Ziel ist es, den Nachwuchskräften mit diesem Programm einen schnellen Karriereweg mit kurzer Durchlaufzeit an die Hand zu geben.“

Live-Bekanntgabe durch Jury

Die Würdigung hat das Unternehmen am Montag im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin entgegengenommen. Das Besondere: Bis zum Vorabend stand die finale Platzierung noch gar nicht fest. Diese wurde erst durch die 400-köpfige Jury live während der Veranstaltung ermittelt. Grundlage hierfür war neben einer Unternehmenspräsentation auch ein rund vierminütiger Film, den die IHK zuvor in der Tegut-Zentrale in Fulda gedreht hatte und mit dem alle Finalisten portraitiert wurden. / akh

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