Theaterstück „America First“ in Fulda – aus dem Tagebuch der Marilyn Monroe

10. November 2018
Fulda

„America First“ beleuchtet das Leben der Norma Jeane Mortenson, alias Marilyn Monroe. Wie in einem Tagebuch der gealterten Marilyn kommen Erinnerungen, Triumphe, Niederlagen, Träume, Geliebte, Feinde, die Größen Hollywoods und der Politik der USA ein letztes Mal auf sie zu. Es gastiert am Donnerstag, 15. November, um 20 Uhr im Schlosstheater Fulda.

Bis heute ist sie einer der größten Stars Hollywoods: Marilyn Monroe. Die Filmikone und Femme fatale ist die meistfotografierte Frau der Welt, um deren Leben und Sterben sich eine unglaubliche Vielzahl von Legenden rankt. Liebe, Eifersucht, Skandale, Betrug, Tod: Im Leben der Filmdiva ist alles, was ein großes Drama ausmacht, schreibt die Stadt Fulda in einer Pressemitteilung, die Sie nachfolgend im Wortlaut lesen.

Marilyn Monroe war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit, aber Norma Jeane Mortenson (wie ihr richtiger Name lautet) ist hinter den Bildern verloren gegangen. Marilyn Monroe war unter den ersten, die erkannt haben, wie wichtig Selbstvermarktung für eine Künstlerkarriere ist. Und sie war ihrer Zeit voraus, weil sie das Image der Marke MM selbst bestimmen wollte. Der Preis, den sie zahlte, war hoch. Mit Alkohol und Drogen bekämpfte sie die immer größer werdende Diskrepanz zwischen Marilyn und Norma Jeane.

Als sie am 5. August 1962 leblos in ihrem Haus aufgefunden wurde, setzten sofort die Spekulationen über ihren Tod ein. In Christoph Klimkes America First lässt die gealterte Marilyn noch einmal entscheidende Szenen ihres Lebens Revue passieren und begegnet dabei auch ihren großen musikalischen Erfolgen wieder.

Christoph Klimke lebt in Berlin. Seine letzten Veröffentlichungen sind Fernweh (Gedichte mit einem Nachwort von Günter Kunert) und Dem Skandal ins Auge sehen. Pier Paolo Pasolini. Ein biographischer Essay. Er schrieb Libretti für das Choreographische Theater Johann Kresniks; Opernlibretti für die Komponisten Johannes Kalitzke, Detlev Glanert, James Reynolds, Christian Jost und Hector Parra. Theaterstücke, u. a. Villa Verdi (Volksbühne Berlin). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ernst-Barlach-Preis.

Um 19.30 Uhr führt der Dramaturg Matthias Heid in die Inszenierung im Foyer des Schlosstheaters Fulda ein, Beginn ist um 20 Uhr. Tickets sind für neun bis 24 Euro erhältlich im Theaterbüro, Schlossstraße 5, telefonisch unter (0661) 102-1483. Online-Buchungen können unter www.eventim.de vorgenommen werden.

Video: Wintervarieté wird akrobatisches Highlight des Stadtjubiläums

Erstklassige Akrobatik und faszinierende Balancekunst begleitet von sakralen Gesängen und zeitlosen Mantren: Um dem Jubiläumsjahr „1275 Jahre Fulda" ein angemessenes Finale zu bereiten, hat sich die Stadt etwas einfallen lassen. So wird vom 26. bis 30. Dezember 2019 das Wintervarieté „Spirit Dreams" in der Orangerie gezeigt.