Trotz falscher Anzeige: Spendenaktion auf dem Katzenhof ergab 3200 Euro

10. Januar 2019
Hosenfeld

Aufregung im verflixten siebten Jahr: Ein Unbekannter hatte versucht, den beliebten Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hosenfelder Weiler Katzenhof durch eine falsche Anzeige zu torpedieren. Dies ist nicht geglückt: Es kamen sogar mehr Spenden zusammen als im Vorjahr. Das Geld fließt unter anderem in die FZ-Spendenaktion „Ich brauche deine Hilfe“.

Von unserem Redaktionsmitglied Corinna Hiss

Die Aufregung über jene falsche Anzeige ist auch einen Monat nach deren Veröffentlichung immer noch groß. Ein Unbekannter hatte sowohl in unserer Zeitung als auch im Hosenfelder Amtsblatt das Inserat aufgegeben, in dem stand, dass der Weihnachtsbaumverkauf am Katzenhof aufgrund der „extrem trockenen Witterung“ nicht stattfinden werde. Während der Text in unserer Zeitung nicht erschienen war, wurde er im Amtsblatt veröffentlicht. „Die Anzeige kam nicht von uns. Ihr Text war schlichtweg falsch“, erinnert sich Roswitha Jökel.

Trotz falscher Anzeige: Spendenaktion auf dem Katzenhof ergab 3200 Euro


Nach einer Richtigstellung wurde der Weihnachtsbaumverkauf am dritten Adventswochenende doch noch zum Erfolg: An drei Tagen kamen rund 400 Besucher zum Katzenhof. Die Jökels richteten die Aktion zum siebten Mal aus: Auf der Baumplantage von Roswitha Jökels Bruder Wolfgang Klitsch konnten die Besucher einen Weihnachtsbaum fürs Fest kaufen. Dazu servierte das Rentner-Ehepaar Glühwein, Waffeln und Gulaschsuppe. Eine Bäckerei aus Neuhof und eine Metzgerei aus Flieden spendeten rund 200 Brötchen und Würstchen, die gegrillt wurden. Nicht für den Baum, aber für das gesellige Zusammensein baten die Jökels um eine Spende.

Insgesamt 3200 Euro sind nun zusammengekommen. Vergangenes Jahr waren es 3000 Euro. „Wir haben die Summe sogar gesteigert – trotz falscher Anzeige“, freut sich Hans Jökel.

Mehr Hintergründe über die Spendenaktion lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Fuldaer Zeitung sowie im E-Paper.

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