Brummi-Kolonnen nutzen Niesiger Straße als Abkürzung / Bericht im hr-fernsehen

02. Juli 2018
Fulda

Hunderte Lastwagen pro Tag, dazu tausende Pkw – so sieht es an der Niesiger Straße in Fulda aus. Was kann man gegen den vielen Lkw-Verkehr dort und anderswo tun? Diesen Fragen gehen die „Wilden Camper“ des hr-fernsehen nach. Die Folge wird am Mittwoch, 4. Juli, um 21 Uhr ausgestrahlt.

Laut Hessen Mobil fahren knapp 1.000 Lastwagen und 12.000 Autos jeden Tag die Niesiger Straße in Horas entlang.

Im Juni wurde eine Folge der HR-Sendung „Wilde Camper“ in der Niesiger Straße aufgezeichnet. Die Folge wird am Mittwoch, 4. Juli, um 21 Uhr im hr-fernsehen gesendet.

Für die Sendung parken die beiden Moderatoren Daniel Mauke und Julia Tzschätzsch mit ihr Campingmobil an Straßen, die von Verkehrslärm besonders betroffen sind. In Fulda haben sie direkt an der Niesiger Straße geparkt und dort mit betroffenen Anwohnern, Spediteuren, die die Niesiger Straße als Abkürzungsroute für ihre Lkw-Fahrten nutzen und mit Politikern gesprochen.

Lösungsvorschläge, gegen den Verkehrslärm, für die Entlastung der Anwohner der Niesiger Straße, werden in der Folge am Mittwoch gezeigt.

Die Moderatoren Daniel Mauke und Julia Tzschätzsch haben bei der Aufzeichnung der Sendung ihr Campingmobil direkt an der Niesiger Straße in Fulda geparkt und dort Bürger, Spediteure und Politiker an den Tisch geholt. Die Lösungsvorschläge der Runde in Fulda zeigen die „Wilden Camper“ im hr-fernsehen.

Brummi-Kolonnen nutzen Niesiger Straße als Abkürzung / Bericht im hr-fernsehen

Foto: HR/Jessica Sander

Ein Verantwortlicher der Stadt Fulda war bei dem Drehtermin nicht vor Ort. Die Fraktion Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda wollte in der Stadtverordnetensitzung im Juni den Grund dafür erfahren und warum nicht einer mit der Thematik vertrauter Mitarbeiter sich in der Sendung äußert.

Wie der Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU) in der Sitzun mitteilt, sei eine Teilnahme aus terminlichen Gründen nicht möglich gewesen und ein anderer Termin sei vom Sender nicht angeboten worden.

Allerdings habe der Sender das Angebot angenommen, ein Vorabinterview zu führen. Hierfür hat sich Bürgermeister Dag Wehner (CDU) als Verkehrsdezernent mittags im Stadtschloss zur Verfügung gestellt.

Abgesehen davon gebe es eine rechtliche Problematik: „Derzeit ist vor dem Verwaltungsgericht Kassel ein Verfahren anhängig. Vor dem Hintergrund dieses schwebenden Verfahrens erschien es der Stadt Fulda nicht angezeigt, sich im Detail öffentlich zu äußern“, so der Oberbürgermeister. Er erklärt weiter, dass Themen wie Verkehr dezernatsübergreifend und von kommunalpolitischer Relevanz seien, sodass eine Stellungnahme durch Mitarbeiter der Stadt nicht geboten erschien. / jh