Vielfältiges Bild der Flüchtlingshilfe in der Region

11. Oktober 2018
Fulda

Viele Bürger in der Region Fulda engagieren sich tatkräftig, um geflüchtete Menschen bei ihrem Integrationsprozess zu begleiten und zu unterstützen. Ein Großteil bringt sich ehrenamtlich ein, die anderen sind hauptberuflich in diesem Bereich tätig, und auch immer mehr Geflüchtete helfen selbst mit.

Vielfältiges Bild der Flüchtlingshilfe in der Region

Mit einer Reihe von Beiträgen über gelungene Integrationsprojekte soll in den kommenden Monaten auf den „Kreisseiten“ das Engagement der Aktiven in der Flüchtlingshilfe gewürdigt und gleichzeitig ein Gegengewicht zu negativen Sensationsberichten gesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises Fulda, die Sie nachfolgend im Wortlaut lesen. Insbesondere geht es darum, ein realistisches Bild von der regionalen Integrationslandschaft zu zeigen, die sich differenzierter und vielfältiger als häufig angenommen gestaltet, und auf diese Weise einen Beitrag zum Abbau so mancher Ängste, Sorgen und mitunter auch Vorurteile zu leisten.

Inzwischen haben sich elf soziale Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, zu der Initiative „Integration: So machen wir das!“ zusammengeschlossen. Dabei handelt es sich um: AWO-Kreisverband Fulda, Kolping-Jugendwohnen, Caritasverband für die Diözese Fulda, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Welcome in! Fulda, Treffpunkt Aktiv des Landkreises, Diakonisches Werk, Grümel, Kreidekreis, Sozialdienst Katholischer Frauen und DRK-Kreisverband Fulda. Von jeder dieser Organisationen soll ein Integrationsprojekt vorgestellt werden.

„Motivationsspritze" für Ehrenamtliche, die sich für den Schutz von Mädchen in Afrika einsetzen

200.000 Mädchen und Frauen sind weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. Auf Einladung des gemeinnützigen Fuldaer Vereins „Lebendige Kommunikation" (LebKom) trafen sich in Oberbernhards 18 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland, die sich gegen diesen Brauch einsetzen oder künftig einsetzen wollen.