Von der Langebrückenstraße 14 in die Lindenstraße 2: Umzug des AWO-Jugendwerks steht

05. Februar 2018
Fulda

Der Mietvertrag ist zwar noch nicht unterschrieben, heißt es in einer Mitteilung des Jugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen, doch alle Seiten seien sich einig: „Wir ziehen in die Lindenstraße 2.“

In dem circa 480 Quadratmeter großen Gebäude der Walter Fachkraft GmbH, wo bisher mitunter „Irgendwie Anders“ untergebracht war, sollen künftig fast alle aktuell in der Langebrückenstraße 14 in Fulda angesiedelten Gruppen, Vereine und Initiativen Platz finden, teilen die L14-Verantwortlichen mit.

„Mit Unterstützung der Stadt Fulda und dem AWO Kreisverband Fulda werden wir nun in den nächsten vier Wochen den Umzug angehen“, schreibt Jugendbildungsreferent Christian Schmitt. Es gebe noch einiges zu tun: Die Toiletten müssten saniert, Wasseranschlüsse gesetzt und Wände gestrichen werden. Auch was Park- und Zufahrtsmöglichkeiten angeht, seien noch einige Hürden zu nehmen.

Bei aller Vorfreude bleibt ein Wehrmutstropfen: Das Kino35 kann aufgrund der niedrigen Deckenhöhe nicht mit einziehen. Es werde jedoch nach einem Alternativstandort für das Angebot gesucht. „Die Stadt begleitet an anderer Stelle Gespräche mit potenziellen Vermietern und sieht diese auf einem guten Weg“, heißt es aus dem Stadtschloss.

Von der Langebrückenstraße 14 in die Lindenstraße 2: Umzug des AWO-Jugendwerks steht

Die Stadt Fulda freue sich, dass sich nun hinsichtlich eines Interimsquartiers zeitnah eine Lösung für die kulturellen und sozialen Aktivitäten der Initiative L14 abzeichnet. „Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Stadtbaurat Daniel Schreiner haben den Prozess intensiv begleitet und prüfen nun, ob im Rahmen des Stadtumbauprogramms Langebrückenstraße/Hinterburg eine Förderung für die Umzugskosten beziehungsweise eine Beteiligung an den künftigen Mietkosten in der Lindenstraße möglich ist.“

Mit Blick auf eine langfristige Lösung hat die Stadt Fulda eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche die Eignung der ins Auge gefassten Räume auf dem Gelände des städtischen Betriebshofs für kulturelle Zwecke prüfen soll, so die Stadt weiter. „Der mögliche Umbau und die Herrichtung der Räume wird jedoch mindestens ein Jahr benötigen.“ / jos