Von Gärten und Strandkörben – Viele Ideen rund um „Bonifatius-Musical“ umgesetzt

15. August 2019
Fulda

Mit dem Open-Air-Spektakel „Bonifatius“ setzen Fulda und spotlight zum Stadtjubiläum eine einmalige Marke. Bühne, Lichtshow, Chor, Orchester, überhaupt die Inszenierung vor dem Dom. „Ganz klar, dass wir uns um die besonderen Vorstellungen herum ein ebenso besonderes Angebot ausgedacht haben“, sagt Elisabeth Schrimpf vom Tourismusbüro. Die Caterer Sven und Marie-Christin Nelles nicken. Teil 3 unseres „Boni-Talks“.

Von unserem Redaktionsmitglied Anke Zimmer

Ein umfangreiches Paket an Zusatzveranstaltungen sowohl kultureller als auch kulinarischer Art haben Schrimpf und Nelles rund um das Musical geschnürt und peppen das ohnehin schon spannende Angebot nochmal auf. So wird es vom 22. bis zum 28. August von 11 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde Infoveranstaltungen geben, „die unabhängig vom Musical-Besuch für alle Interessenten offen sind“, sagt Schrimpf. Diese finden im Garten neben dem Buseck-Palais statt. Wer eine Karte für die Show hat, kann sich zudem für eine Führung hinter den Kulissen anmelden. „Die Technik der Bühne, der Blick auf den Domplatz aus Perspektive der Darsteller“ – Schrimpf ist selbst schon ganz gespannt. Und wer den Darstellern begegnen will, der kann das ab dem 23. August bei einem Meet & Greet tun, das täglich um 14 Uhr stattfindet (Anmeldungen unter 06 61-1 02 18 12).

Genussmeile für „normale“ Passanten

Was Bonifatius und seine Gefolgschaft ihrerzeit gegessen haben, sei mal dahingestellt. Dass Nelles bei seinem Catering nicht mit originalgetreuen Menüs um die Ecke kommt, ist klar. Schmunzelnd sagt er, dass man sich natürlich auf die Jahreszeit eingestellt habe, sowohl was das extra für Musicalbesucher angebotene Drei-Gänge-Menü auf der Pauluspromenade betrifft, als auch bei allen anderen Speisen. Antipasti, Salate, Fisch, Lamm ... Dafür aufgebaut wird ein Promenaden-Restaurant. Der „normale“ Passant kann sich tagsüber auf der Genussmeile versorgen, die erst ab 17 Uhr gesperrt wird. „Da gibt es dann auch die klassische Bratwurst.“ Ein bisschen exklusiver: die Strandkörbe für Zwei und die Lounge- und Cocktailbar auf der sogenannten Affengalerie des Schlossgartens (Infos und Reservierungen per Mail unter info@catering-nelles.de).

Gewitter und Sturm nicht willkommen

Alle geraten ein bisschen ins Plaudern, als Sven Nelles mit einer Nebenbemerkung das Risiko einer jeden Open-Air-Veranstaltung auf den Punkt bringt. „Die exklusive Lounge-Bar und die Strandkörbe sind die einzigen überdachten Plätze.“ Stimmt, da war doch was: das Wetter. Chinesen und Russen schießen irgendwelche Chemie in den Himmel, damit sich keine Regenwolken bilden. Keine schöne Vorstellung. spotlight-Produzent Peter Scholz, der zusammen mit Sven Nelles zwischendurch in einem der Strandkörbe Probe sitzt, behauptet bei der Gelegenheit: „Regen steigert das Erlebnis doch, oder etwa nicht?“ Nur Sturm und Gewitter sind nicht willkommen. Aber um das zu verhindern, könnte die Hauptfigur des Musicals ihre Verbindungen nach oben ein bisschen spielen lassen...

„Dass wir bei diesem einmaligen Event mit dabei sind, macht mich echt ein bisschen stolz“, bemerkt Sven Nelles am Ende des Gesprächs noch nebenbei. Währenddessen beginnen die Augen von Elisabeth Schrimpf schwärmerisch zu leuchten. „Einmalig, ja. Aber wenn ich an das ,Friedrich‘-Musical von spotlight denke und mir den Dom so ansehe... das barocke Stück vor der barocken Kulisse: Das stelle ich mir schon ganz toll vor.“