Wasserentnahme im Landkreis Fulda nicht mehr verboten – Pegel stabil

16. Januar 2019
Fulda

Der Landkreis Fulda hat das Verbot der Entnahme von Beregnungswasser aufgehoben. Nach der anhaltenden Trockenheit in den Sommer- und Herbstmonaten haben sich die Pegelstände wieder erholt.

Seit dem vergangenen Sommer waren die Pegelstände in Bächen, Flüssen und Seen wegen der anhaltenden Trockenheit stark gesunken. Deshalb verordnete der Landkreis am 3. August 2018 ein Verbot der Wasserentnahme.

Nach den Niederschlägen der letzten Wochen haben sich die Wasserstände wieder erholt und auf ein Normalmass eingestellt, schreibt der Landkreis Fulda als zuständige untere Wasserbehörde in einer Pressemitteilung. Daher sei die Aufrechterhaltung eines generellen Entnahmeverbotes aus wasserwirtschaftlicher und wasserökologischer Sicht nicht länger erforderlich.

Der Fachdienst Wasser und Bodenschutz des Landkreises Fulda hatte die Pegel und die Durchflussmengen und -prognosen kontinuierlich beobachtet. Eine erste Entspannung brachten die Niederschläge im Monat Dezember, nachdem der Regenmonat November ohne nennenswerte Niederschläge geblieben war.

„Eine echte Stabilisierung bei den Durchflussmengen trat daher erst nach den Niederschlägen im Januar ein“, erklärt Fachdienstleiter Karl-Ludwig Paul.

Für eine flächendeckende und nachhaltige Entspannung der Grundwasserstände werden in den nächsten Wochen weitere größere Niederschlagsmengen benötigt, heißt es seitens des Landkreises.