Buden und Eisrutsche: Weihnachtsmarkt wird auf Buttermarkt ausgedehnt

09. Oktober 2019
Fulda

Der Fuldaer Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr auf den Buttermarkt ausgedehnt. Dort soll neben einigen Buden auch eine „Eisrutsche“ installiert werden.

Der Universitätsplatz mit seiner großen Pyramide, der Borgiasplatz mit Kinderkarussell, der Museumshof mit dem Mittelaltermarkt und der Platz Unterm Heilig Kreuz mit dem Winterwald: Das waren bisher die Standorte des Fuldaer Weihnachtsmarktes. Dieses Jahr gesellt sich ein weiterer hinzu: Auch am Buttermarkt wird es fröhliches Treiben geben.

Das bestätigt die Stadt gegenüber unserer Zeitung. Pressesprecher Johannes Heller erklärt: „Als neue Attraktion ist auf dem Buttermarkt die ‚Fuldaer Eiszeit‘ geplant.“ Dabei handele sich um einen gesonderten Bereich mit einer „Eisrutsche“ als zentrales Element sowie einem Ausschank, einer Grillhütte sowie einer Eisbar. Die Idee dafür sei von den Händlern und Gastronomen am Buttermarkt gekommen. „Diese Interessengemeinschaft ist schon seit Jahren bestrebt, den Weihnachtsmarkt in Richtung Buttermarkt auszudehnen, allerdings fehlte bislang ein geeignetes Konzept“, sagt Heller. Dieses wurde nun von einer Firma aus Nordrhein-Westfalen vorgelegt, die auch die „Eisrutsche“ stellen werde. Mit dem Modell, das derzeit auf der Wasserkuppe steht, habe das jedoch nichts zu tun. Heller betont: Auf der „Eisrutsche“ wird mit Kunsteis gerutscht, um den Energieverbrauch gering zu halten.

Außerdem gibt es dieses Jahr eine weitere Neuerung am Fuldaer Weihnachtsmarkt: Das Fest wird erstmals an einem Montag – dem 25. November – anstelle einem Freitag eröffnet. Das ist der Tag nach dem Totensonntag. Im vergangenen Jahr hatte es Kritik von der katholischen und der evangelischen Kirche gegeben, dass der Weihnachtsmarkt vor dem Totensonntag eröffnet wurde. Die Stadtverordneten und der Magistrat haben deswegen die Satzung des Marktes geändert.

Der Weihnachtsmarkt geht am 25. November los. Bis 23. Dezember ist dann Betrieb. / kir