Wenn Terroristen an die Börse gehen – Schauspiel im Schlosstheater

17. März 2019
Fulda

Ein packender Thriller über die Macht des Marktes und der Finanzwelt nach der Romanvorlage von Pulitzer-Preisträger Ayad Akhtar kommt am Donnerstag, 21. März, um 20 Uhr auf die Bühne des Schlosstheaters.

„Die unsichtbare Hand“ erzählt von Börsenmakler Nick, der seit drei Wochen von Terroristen als Geisel festgehalten wird, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Lösegeldforderung: 10 Millionen Dollar. Anführer Imam Saleem will damit die Straßen seines Landes sanieren. Aber niemand will bezahlen. In seiner Verzweiflung macht Nick seinen Entführern einen aberwitzigen Vorschlag: Er will sein Lösegeld online an der Börse verdienen. Mithilfe seines Bewachers Bashir beginnt Nick zu traden. Doch je mehr Geld sich auf den Konten der Terroristen anhäuft, desto großer wird die Versuchung, die eigenen Ziele zu verraten.

Ayad Akhtar, amerikanischer Schriftsteller mit pakistanischen Wurzeln, avancierte jüngst zum meistgespielten Autor der USA. „Das neue Stück von Ayad Akhtar hat das Zeug, zu einem wahren Hit auf deutschen Bühnen zu werden“, urteilte der Deutschlandfunk. Akhtar versteht es glänzend, den Zuschauer in moralische Wechselbäder zu tauchen: Ist der Glaube an die unsichtbare Hand des Marktes wirklich besser als der Glaube an die Hand Allahs?

Tickets, die zwischen neun und 24 Euro kosten, sind erhältlich im Theaterbüro, Schlossstraße 5. Online-Buchungen können unter www.schlosstheater-fulda.de vorgenommen werden. / lea