Gigantische Klassenfahrt – gesamte Lüdertalschule reist nach Österreich

17. April 2019
Großenlüder

Eine riesige Klassenfahrt steht an der Lüdertalschule an: Mehr als 300 Schüler und 31 Lehrer der Lüdertalschule fahren gemeinsam nach Österreich. So feiert die Haupt- und Realschule-Schule ihren 50-jährigen Geburtstag.

Von unserem Redaktionsmitglied Norman Zellmer

Sieben Busse bringen die gesamte Schülerschaft am 20. Mai für eine Woche in die Alpen. Im Tiroler Ort Seefeld – zuletzt Austragungsort der Nordischen Ski-WM – werden die rund 300 Schüler und fast drei Dutzend Lehrkräfte vier Nächte lang untergebracht. Rektorin Antje Neiße nennt es ein „gigantisches Vorhaben“, das sie in ihrer Laufbahn auch noch nicht erlebt habe.

An einem Tag werden die Schüler der LTS eine große Sternenwanderung auf eine Alm unternehmen. Daneben stehen je nach Alter unter anderem eine digitale Stadtrallye in Innsbruck sowie Besuch einer Sommerrodelbahn, eines Zoos, einer Burg und eines Klettergartens auf dem Programm. Auch Kino- und Spieleabende sowie sportliche Turniere soll es geben.

Spontane Idee eines Lehrers

Der spontane Vorschlag eines Lehrers im vergangenen Sommer stieß schnell auf Zustimmung. Klassenfahrten seien ohnehin jährlich geplant, wieso also zum Schulgeburtstag nicht gemeinsam verreisen? „Der Aufwand ist vielleicht etwas höher, aber die Planung ist im Grunde dieselbe“, sagt Muhr mit Blick auf Organisation von Hotel, Busfahrt und Ausflügen. Der größte Spagat sei es wohl, ein Programm vorzubereiten, dass alle 10- bis 16-Jährigen begeistert.

Kollegium, Schulkonferenz, Elternbeirat und Schüler haben demokratisch abgestimmt: Eine große Mehrheit sprach sich für die Österreich-Fahrt aus. „Es stehen alle dahinter“ sagt Neiße. Über Sponsoring, Lernpaten, Privatspenden und den Erlösen des Fördervereins der Schule wurde in den vergangenen Monaten ein fünfstelliger Betrag gesammelt.

25 bis 30 Schüler aller Jahrgangsstufen können zum Beispiel wegen gesundheitlicher oder familiärer Umstände nicht mitfahren. „Sie haben dann sturmfrei“, sagt Rektorin Neiße augenzwinkernd. / erz