8000 Euro in Socken versteckt: Zivilfahnder stoppen Fahrzeug auf der Autobahn

21. Februar 2020
Hessen/Bayern/Rheinland-Pfalz

Im Rahmen von zweitägigen Kontrollen auf den durch Südhessen verlaufenden Autobahnen stoppten Zivilfahnder der Polizei aus Südhessen, Osthessen, Südosthessen, Frankfurt sowie aus Bayern und Rheinland-Pfalz am Montag (17.02.) und Dienstag (18.02.) insgesamt 143 Fahrzeuge und nahmen hierbei 358 Personen genauer unter die Lupe.

Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung der Eigentums-, Straßen- und Drogenkriminalität dienten insbesondere dem Ziel, Straftäter nachhaltig zu verunsichern sowie Südhessen und die angrenzenden Gebiete für die Täter „unattraktiv“ zu machen.

Die Polizei stellte hierbei unter anderem gefälschte Kennzeichen, gefälschte Dokumente, als gestohlen registrierte Mobiltelefone sowie Aufbruchswerkzeuge, wie Brecheisen, Sturmhauben und nach dem Waffengesetz verbotene Messer sicher. Zudem wurden auch geringe Mengen Drogen beschlagnahmt.

25 Ermittlungsverfahren eingeleitet

Insgesamt wurden 25 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Palette reichte von Urkundenfälschungen über Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz, bis hin zum Führen von Fahrzeugen unter Drogeneinfluss oder ohne Fahrerlaubnis. Insgesamt erhob die Polizei zur Sicherung von Strafverfahren bei Personen ohne festen Wohnsitz in Deutschland an Ort und Stelle 4600 Euro.

8000 Euro in Socken versteckt

Auf der A 5 bei Weiterstadt stoppten die Fahnder am Montagnachmittag (17.02.), gegen 14.00 Uhr, ein osteuropäisches Auto, das den Ordnungshütern in der Vergangenheit schon einmal im Rahmen eines Wohnungseinbruchs aufgefallen war. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Ordnungshüter unter dem Reserverad, in Socken versteckt, 8000 Euro.

Die Polizei stellte das Geld sicher und prüft nun, ob es einer Straftat zugeordnet werden kann. Der Fahrer stand zudem unter der Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde vorläufig festgenommen und wurde zu einer Blutentnahme gebeten. / dpa

Nach Unfall auf der A 4: Verstöße gegen Rettungsgasse ziehen Bußgelder nach sich

Wie die Polizei am Dienstag, 18. Februar, mitteilte musste die A 4, gegen 8 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld und Kirchheim nach einem Unfall voll gesperrt werden. Grund dafür war die Bergung eines Autos an einer gefährlichen Unfallstelle durch die Autobahnpolizei Bad Hersfeld. Zur Überwachung der Rettungsgasse setzte die Autobahnpolizei einen Videostreifenwagen ein.

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