ADAC zieht Bilanz: 2018 hessenweit mehr als 1000 Einsätze pro Tag

12. Februar 2019
Hessen

Die ADAC Straßenwachtfahrer und die ADAC Mobilitätspartner mussten im vergangenen Jahr insgesamt 379.812 Einsätze organisieren.

Das sind mehr als 1000 Einsätze pro Tag, schreibt der ADAC in einer Pressemitteilung. Spitzentag in Hessen war der 26. Februar 2018 mit 2134 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden. „Kälte setzt Autobatterien zu: Bei besonders langen Kälteperioden mit tiefen Temperaturen sollten Autofahrer, die nur kurze Strecken fahren, die Batterie nicht unnötig belasten und Starkzehrer wie beispielsweise Heckscheibenheizungen bei freier Sicht schnell wieder ausschalten“, rät Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen.

Die 180 hessischen „Gelben Engel“ der Straßenwacht haben 2018 bei 235.726 Einsätzen geholfen, auf die ADAC Mobilitätspartner entfielen 144.086 Einsätze. Pannenursache Nummer eins waren in knapp 42 Prozent aller Fälle Probleme mit der Autobatterie. Das ist laut ADAC vor allem dem Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw geschuldet, das laut Kraftfahrt-Bundesamt erneut gestiegen ist – auf 9,4 Jahre. Platz zwei mit 19 Prozent belegten Pannen am „Motor/Motormanagement“. Dazu zählt der ADAC vor allem Probleme mit der Einspritzung, Sensorik oder der Zündung. Mit rund 14 Prozent erforderten Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb als

dritthäufigster Grund die Hilfe der Straßenwacht. Bundesweit gingen knapp 160.000 Notrufe im vergangenen Jahr durch die Pannenhilfe-App des ADAC ein – Tendenz steigend. / lea