Autobatterien verursachten die meisten Pannen

11. Februar 2020
Hessen

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) in Hessen hat für das Jahr 2019 Bilanz gezogen: Wie in den Jahren zuvor waren Autobatterien die häufigste Pannenursache.

Die ADAC Straßenwachtfahrer und die ADAC Mobilitätspartner mussten im vergangenen Jahr auf Hessens Straßen 361.078 Einsätze organisieren. Das sind fast 1000 pro Tag. Spitzentag in Hessen war der 21. Januar mit 2126 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden.

Starke Stromzehrer bei Kälte vermeiden

„Dauerfrost hat am 21. Januar zu den hohen Einsatzzahlen geführt. Besonders bei Kälte sollten Autofahrer daran denken, die Batterie zu schonen. Starkzehrer wie beispielsweise die Heckscheibenheizung sollten bei freier Sicht schnell wieder ausgeschaltet werden“, empfiehlt Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen.

Autobatterie weiter Spitzenreiter

Wie in den vergangenen Jahren waren Probleme mit der Autobatterie die häufigste Pannenursache mit knapp 42 Prozent. Das liegt vor allem am durchschnittlichen Alter der auf deutschen Straßen zugelassenen Fahrzeuge, das aktuell bei 9,5 Jahren liegt. Danach folgen Probleme mit dem Motor beziehungsweise dem Motormanagement (17,4 Prozent), und mit 15,5 Prozent waren Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk oder Antrieb Gründe für die geleistete Pannenhilfe. / akh

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