Die Eintracht will Sonntag Remis-Serie gegen Gladbach beenden – Bangen um Rode

16. Februar 2019
Frankfurt

Eintracht Frankfurt will die gute Position in der Fußball-Bundesliga mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) festigen. „Wir liegen neun Punkte hinter den Gladbachern. Wenn wir vorne bleiben wollen, müssen wir gewinnen“, sagte Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter.

Zuvor waren die Hessen vom Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League in Charkiw gegen Schachtjor Donezk (2:2) zurückgekehrt. Der DFB-Pokalsieger und Tabellenfünfte hatte zuletzt in der Liga eins nur drei Unentschieden erreicht. „Damit sind wir nicht vom Fleck gekommen“, meinte Hütter.

Nur 52 Stunden nach dem Europacup-Remis müssen die Hessen gegen den Tabellendritten vom Niederrhein antreten, der sich im Rennen um einen Platz in der Champions League mit einem Auswärtserfolg entscheidend von den Frankfurtern absetzen könnte.

„Gladbach ist eine der Topmannschaften in Deutschland. Da kommt einiges auf uns zu“, sagte Hütter. „Die Borussia hat den Vorteil, dass sie sich die ganze Woche auf uns vorbereiten konnte.“

Bangen muss er um den Einsatz des in Charkiw wegen Wadenproblemen frühzeitig ausgewechselten Mittelfeldspielers Sebastian Rode. „Er hatte Schmerzen in der Wade. Er geht in weitere Untersuchungen, dass wir da genaue Informationen haben“, berichtete Hütter. Ob für Rode im Falle eines Ausfalls der wiedergenesene David Abraham einspringen könnte, ließ er offen.

Der Ärger über ausgelassene Chancen gegen den ukrainischen Meister war bei dem Coach nach der Rückkehr verflogen. „Eine gefühlte Niederlage war das Spiel in Charkiw auf keinen Fall“, betonte Hütter. Das Rückspiel gegen Schachtjor ist bereits am kommenden Donnerstag. / dpa

2:2 gegen Donezk: Frankfurt darf weiter auf Achtelfinale hoffen

Alle sechs Spiele hatte Eintracht Frankfurt in der Gruppenphase der Europa League siegreich gestaltet. Nun gab es das erste Remis gegen eine lange Zeit dezimierte Mannschaft aus Donezk. So war beim Abpfiff trotz guter Ausgangsposition etwas Enttäuschung zu spüren.