Röntgenkontrolle entlarvt 4,3 Kilo Kokain in Kofferböden

17. Mai 2019
Frankfurt

Kokain im Wert von 163.400 Euro wurde von den Zollbedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main beschlagnahmt. Ein Reisender hatte das Rauschgift in doppelten Böden in zwei Koffern schmuggeln wollen.

Als die Zollbeamte Reisende des Fluges aus Montego Bay/Jamaika am Sonntag, 5. Mai, kontrollierten, wurden sie bei einem 28-jährigen Franzosen fündig. Bei der Röntgenkontrolle waren in seinen beiden Koffern doppelte Böden zu erkennen, welche durch Kunststoffplatten abgetrennt waren. Darunter kam eine Folie zum Vorschein, in der sich eine weiße, pulvrige Substanz befand. Diese reagierte positiv im Test auf Kokain, teilte das Frankfurter Zollamt mit. In beiden Koffern zusammen waren insgesamt 4,3 Kilogramm Kokain verstaut.

Der mutmaßliche Drogenschmuggler und sein Abholer wurden vorläufig festgenommen. Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main, äußerte sich dazu wie folgt: „Drogen in doppelten Böden sind keine Seltenheit. In dem kleinen Koffer befanden sich 600 Gramm und im großen 3700 Gramm des Rauschgifts.“ Der Schwarzmarktwert soll etwa 163.400 Euro betragen.

Bereits im Jahr 2018 hatten die Beamten des Zollamtes unter anderem 139 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Bei 5131 Aufgriffen im Post, -Fracht-, und Reiseverkehr insgesamt sieben Tonnen Drogen aus dem Verkehr gezogen. / sec