31 Abiturienten der Konrad-Zuse-Schule feiern Abschluss

12. Juni 2019
Hünfeld

31 Abiturientinnen und Abiturienten des beruflichen Gymnasiums an der Konrad-Zuse-Schule sind gestern feierlich aus ihrer Schulzeit entlassen worden.

„Seien Sie stolz auf das, was Sie erreicht haben“, sagte Schulleiterin Susanne Diegelmann bei der Entlassfeier. Zusammen mit dem Elternhaus habe die Schule die Schüler und Schülerinnen dazu befähigt, ein vielfältiges und glückliches Leben zu führen und auch mit Herausforderungen umzugehen.

Sie ermutigte die 31 Abiturienten, stets Zivilcourage zu zeigen, nicht immer mit dem Strom zu schwimmen und bei „Kampagnen gegen Andersdenkende und Andersgläubige“ nicht mitzumachen: „Stehen Sie auf und zeigen Sie Rückgrat.“ Sie wünsche den Schülerinnen und Schülern den Mut, auch mal Grenzen zu sprengen. Zum Schluss zitierte Diegelmann Hermann Hesse: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“

Ähnlich rührende Worte sprach auch die Schul- und Kreisschulelternbeirätin Martina Gilbert, die auf die vergangene Schulzeit zurückblickte: „Wir haben Pausenbrote geschmiert und Vokabeln abgefragt, wir haben gelobt, getadelt, mitgelitten. Wir haben verfolgt, wie ihr größer, selbstständiger und reifer wurdet.“ Für all dies dankte sie den Absolventen und Eltern.

Dank ging aber auch an Gilbert selbst: Weil ihre Tochter nun ebenfalls als Abiturientin die Schule verlässt, geht auch ihre Zeit als Schulelternbeiratsvorsitzende sowie Kreiselternbeiratsvorsitzende zu Ende.

Grüße des Bürgermeisters und des Magistrats überbrachte Stadträtin Martina Sauerbier den Abiturienten. Sie wünschte ihnen „Lust und Laune“ für ihr Studium oder ihre Arbeit. „Seien Sie offen für Neues und lernen Sie immer wieder hinzu.“

Weitere Grußworte sprachen Schulsprecher Adrian Krieger, Tutorin Meike Schöniger und Abteilungsleiterin Petra Stephanblome. Die schöne Entlassfeier wurde von der Schulband umrahmt. Auch ein „szenisches Spiel“ lockerte die Veranstaltung auf: Malwina Ewering, Andreas Gamisch, Julia Kuhn und Jasmin Kyseli zeigten eine Konversation zwischen Schülerin und Eltern, an deren Ende die Erkenntnis stand: „Solange ihr an euch glaubt, könnt ihr alles schaffen.“ / sam