Barrierefrei von der Bahn zum Bus – Hünfelder ZOB feierlich übergeben

05. Februar 2016
Hünfeld

Seit der Adventszeit 2015 ist er bereits in Betrieb – und gestern Morgen wurde der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) feierlich übergeben. Die erste Bewährungsprobe hat er bereits bestanden.

Von unserem Redaktionsmitglied Lisa Laibach

„Jetzt wird der Hünfelder Bahnhof wirklich fertig“, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU) die Übergabe des ZOB am Freitag.

Die Bushaltestellen lägen nicht mehr im fließenden Verkehr, und mit der Bahn ankommende Menschen müssten nicht mehr die Straße überqueren, um die Busse im Anschluss zu erreichen. Das war früher anders.

Mit der Übergabe des Busbahnhofs ist das Gesamtprojekt Bahnhof nun abgeschlossen. 720.000 Euro kostete der Bau des ZOB, der größtenteils mit 490.000 Euro vom Land bezuschusst und finanziert wurde. Den Rest übernahmen der Kreis, die Stadt sowie die Verkehrsgesellschaft.

Barrierefreie Schnittstelle zwischen Bus- und Bahnverkehr

Die erste Bewährungsprobe hat der ZOB bereits bestanden, denn in der Adventszeit letzten Jahres ging er in Betrieb. Er sei funktional und werde von den Fahrgästen gut angenommen, fügte der Bürgermeister an.

Auch Landrat Bernd Woide fand, dass Bahnhof und Busbahnhof gut zu Hünfeld passen. „Der Busbahnhof ist nun das i-Tüpfelchen in der Gestaltung“, lobt Woide. Es sei wichtig für die Bürger aber auch für den Schülerverkehr, dass es eine Schnittstelle zwischen Bus- und Bahnverkehr gebe, der barrierefrei zu erreichen sei.

Der krönende Abschluss der Übergabe war das Durchtrennen des Bandes durch Stadtverordnetenvorsteher Berhold Quell, den ersten Stadtrat Theo Flügel, den Geschäftsführer der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Ulrich Stüttgen sowie Stefan Schwenk und Bernd Woide.