Fotogalerie und Video: Benjamin Tschesnok zum neuen Bürgermeister in Hünfeld gewählt

04. November 2019
Hünfeld

Benjamin Tschesnok wird neuer Bürgermeister in Hünfeld. Über 86 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag für den CDU-Kandidaten. Er folgt damit am 1. April 2020 auf Stefan Schwenk.

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Nach einem wochenlangen und intensiven Wahlkampf war es am Sonntagabend so weit: Benjamin Tschesnok wurde mit 86,32 Prozent der Stimmen zum neuen Hünfelder Rathauschef gewählt. Insgesamt stimmten 40 Prozent der rund 12.000 Wahlberechtigten ab.

Der 35-Jährige war der einzige Bewerber, nachdem Bürgermeister Stefan Schwenk seinen Verzicht auf eine zweite Amtszeit verkündet hatte. Um gewählt zu werden, hätte es Tschesnok gereicht, wenn mindestens 50 Prozent der Wähler mit „Ja“ gestimmt hätten.

Schwenk gratuliert

Die Freude und Erleichterung war am Abend im Hünfelder Lokschuppen groß, wo der derzeitige und der künftige Bürgermeister sowie zahlreiche Parteifreunde die Verkündung der Ergebnisse verfolgt hatten. Schwenk gratulierte seinem Nachfolger Tschesnok herzlich.

Die Amtszeit Schwenks läuft Ende März aus. Er hatte im Juli aus gesundheitlichen Gründen seine Nominierung zurückgezogen. Der Hünfelder CDU musste daher auf die Suche nach einem neuen Kandidaten gehen – und fand ihn mit dem Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzenden Benjamin Tschesnok. Der 35-jährige ist Rechtsanwalt und lebt mit seiner Familie in Hünfeld.

Mehr zur Bürgermeister-Wahl in Hünfeld – unter anderem eine Analyse mit viele Stimmen – lesen Sie am Montag in einem ausführlicheren Bericht in der gedruckten Ausgabe der Hünfelder und der Fuldaer Zeitung, der Kinzigtal Nachrichten und des Schlitzen Boten sowie in der digitalen E-Paper-Ausgabe der vier Ausgaben. / sam, sar

Hünfeld entscheidet heute über einen neuen Bürgermeister

Der derzeitige Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU) strebt wegen gesundheitlicher Probleme keine zweite Amtszeit an. Sein Nachfolger zum 1. April 2020 will Benjamin Tschesnok aus Hünfeld werden. Er ist der einzige Kandidat, der heute auf dem Stimmzettel steht. Den anderen in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien war es nicht gelungen, einen eigenen oder gemeinsamen Bewerber aufzustellen.

Tschesnok bleibt einziger Bewerber für Bürgermeisteramt in Hünfeld

Nachdem in der vergangenen Woche die Christliche Wählereinheit (CWE) mitgeteilt hatte, dass ihre Suche nach einem Bewerber oder einer Bewerberin erfolglos geblieben sei und am Wochenende auch die SPD verkündete, die Suche ohne Erfolg eingestellt zu haben, hätte bis 18 Uhr noch die Möglichkeit bestanden, dass eine unabhängige Kandidatin oder ein unabhängiger Bewerber seine Unterlagen eingereicht hätte.

Auch SPD verzichtet: Wird Tschesnok alleiniger Bürgermeister-Kandidat in Hünfeld?

„Die Hünfelder SPD wird zur kommenden Bürgermeisterwahl keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken", bestätigen die Sozialdemokraten in einer Mitteilung an unsere Zeitung. Dabei sei die Bürgermeisterstelle sogar parteiintern und hessenweit ausgeschrieben worden, worauf sich mehrere Interessenten gemeldet hätten. „Letztlich hat sich daraus aber keine geeignete Kandidatur ergeben", heißt es vonseiten der SPD.

Benjamin Tschesnok mit großer Mehrheit zum Bürgermeister-Kandidaten in Hünfeld gekürt

Benjamin Tschesnok soll, wenn es nach der Hünfelder Union geht, 2020 Bürgermeister von Hünfeld werden. 73 von 74 Mitgliedern (98,65 Prozent) stimmten für den Vorsitzenden von Stadtverband und Fraktion. Gerührt und mit Freude nahm der 35-Jährige die Wahl an. „Der Kapitän wechselt, der Kurs aber bleibt", hatte Tschesnok zuvor in seiner „Vorstellungsrede" gesagt.