„Light Smilers“: Theaterstück ohne Happy End

19. Juni 2019
Eiterfeld

Die Theater-AG der Lichtbergschule in Eiterfeld spielte in diesem Jahr ein ziemlich ernstes Stück. Und zum Schluss waren auch noch alle tot.

Von Sabine Burkardt

Nein, es gab kein Happy End bei den Light Smilers aus Eiterfeld. Ganz im Gegenteil: Als Zuschauer musste man am Ende des Stückes erst mal ganz dezent den dicken Kloß im Hals runterschlucken, der sich im Laufe des Stückes vor lauter Spannung gebildet hatte. Und einmal tief durchatmen angesichts der vielen Leichen auf der Bühne.

Dafür konnten die Schauspieler ihren riesigen Schlussapplaus nach dem tragischen Ende im Liegen genießen. Und den Beifall haben alle wahrlich verdient.

Aufwändiges Bühnenbild

In dem von Lehrer und Theater-AG-Leiter Stefan Hinz selbst geschriebenen Stück müssen sich die jungen Darsteller in eine Schülergruppe hineinversetzen, die bei einer nächtlichen Schneewanderung von einer Lawine überrascht wird und in einer verschütteten, brüchigen Hütte um ihr Überleben kämpft.

Ein Hingucker war in diesem Jahr das außergewöhnlich aufwändige Bühnenbild. Die Hütte, in der sich fast die komplette Handlung abspielte, hatte Hausmeister Wolfgang Aumann gezimmert, Schülerin Mara Ellenberger hatte dazu ein tolles Alpenpanorama gemalt. „Es gab schon Anfragen, ob man die Hütte nach den Aufführungen haben könnte“, sagte Stefan Hinz schmunzelnd.