Ausstellung „Grenzöffnung 1989 in der Rhön“: Begegnungen und offene Tore im Fokus

06. Januar 2020
Point Alpha

Noch mehr spannende Einblicke in die Geschichte verspricht ab sofort die Bilderausstellung „Grenzöffnung 1989 in der Rhön“. Sie wurde jetzt um Bilder regionaler Fotografen wie Karl-Heinz Burkhardt, Helmut Käsmann und Winfried Möller erweitert.

Seit dem vergangenen Freitag ist die Schau zur Grenzöffnung im „Haus auf der Grenze“ zwischen Rasdorf und Geisa um beeindruckende Bilder erweitert worden.

Ausgesucht und zusammengestellt wurden die Werke vom wissenschaftlichen Mitarbeiter der Point Alpha Stiftung, Arndt Macheledt. Zurückgegriffen hat er diesmal auf Motive, die von den Fotografen Winfried Möller und Karl-Heinz Burkhardt an den heimischen Brennpunkten in 1989 im Sucher festgehalten wurden. Aussagekräftige Exponate von Helmut Käsmann hat auch das Stadtarchiv Hünfeld beigesteuert. Im Rampenlicht stehen in diesem Teil vor allem sich öffnende Tore sowie Begegnungen von Menschen bei Rasdorf, Geisa, Geismar, Buttlar, Borsch, Mittelaschenbach, Spahl, Grüsselbach und Hünfeld.

Ausstellung bis 1. März

Im ersten Teil der Ausstellung stehen Aufnahmen von zahlreichen Hobbyfotografen aus Hessen und Thüringen im Blickpunkt, die damals im „richtigen Moment“ an unterschiedlichen Orten in unserer Region auf den Auslöser gedrückt und so festgehalten haben, wie sich allmählich die Tore öffneten und alte Lebenslinien wieder erblühten.

Die Ausstellung in Kooperation mit dem Fotozirkel Geisa findet im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich „30 Jahre Grenzöffnung“ und „30 Jahre Wiedervereinigung“ statt und wird bis zum 1. März 2020 im Haus auf der Grenze zu sehen sein. Ein dritter Teil dieser Retrospektive wird derzeit im Foyer der europäischen Polizeibehörde, kurz: Europol, im niederländischen Den Haag gezeigt. / zi

Göffnet

In der Wintersaison sind die Gedenkstätte Point Alpha und die Ausstellungen bis Ende Februar täglich außer montags von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet. Wegen der Ferien in Hessen und Bayern bleibt das Museum für Touristen und Bewohner aus der Region sogar am „Dreikönigstag“, Montag, 6. Januar, von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet.

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