119 Fünftklässler am Ulrich von Hutten-Gymnasium eingeschult

13. August 2019
Schlüchtern

Am Ulrich von Hutten-Gymnasium in Schlüchtern wurden am Dienstagmorgen 119 Fünftklässler eingeschult. Das ist eine Zahl, die im langjährigen Mittel liegt, sagte Schulleiter Hans-Michael Mahr.

Die Kinder werden auf vier Klassen aufgeteilt. Die Aula des 1200 Jahre alten Klosters, in dem sich die Schule befindet, war heute um 9 Uhr nach dem Gottesdienst in der Stadtkirche prall gefüllt mit Kindern, ihren Eltern und auch Großeltern. Schulleiter Mahr machte gleich Sympathiepunkte gut, als er verkündete, heute gebe es noch keine Hausaufgaben, und sollte jemand jetzt zum Schulstart Bauchschmerzen haben, so wären diese spätestens Ende der Woche wie weggeblasen.

Wer sich sorge, ob der die Anforderungen in der neuen Schule entspreche, dem versicherte er: „Jeder von euch kann Dinge ganz besonders gut. Und wenn es mal nicht klappt, dann helfen wir Euch.“ An die Eltern gewandt bat er, den Kindern Zeit zu geben. Es gebe nicht immer nur Medaillen zu gewinnen. Wichtig sei der Entwicklungsprozess der Kinder, nicht immer nur Spitzenleistungen. Mahr stellte Schulangebote wie die Hausaufgabenbetreuung vor oder die Schul-AGs, die wegen der überraschenden kurzfristigen Abordnung eines Lehrers leider etwas reduziert werden mussten. Auch die Mediothek erwähnte er, für die im Anschluss Dr. Dirk Leistenberg, der Vorsitzende des Schulelternbeirats warb. Er bat um tatkräftige Mithilfe der Eltern, damit dieses wichtige Angebot weiter aufrecht erhalten werden könne.

Claudius Brasch, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, stellte die segensreiche Arbeit dieses Gremiums vor, das nicht nur materiell, sondern auch moralisch für Unterstützung sorge. Viele Aktivitäten wie etwa Fahrten seien nur möglich, weil sich der Förderverein einbringe. Mit lediglich 25 Euro Jahresbeitrag könne jeder die Schule unterstützen.

Nachdem die Kinder von Schulleiter per Handschlag begrüßt, auf die vier Klassen verteilt waren und erstmals ihr Klassenzimmer inspiziert hatten, trafen sich die Eltern zu Kaffee und Kuchen, den die Eltern der letztjährigen Neuschüler gebacken hatten. Auch bot Burgvogt Uwe Kretschmann zwei Führungen durch die 1200 Jahre alten Gemäuer an. / ag