770 Maler und Lackierer bekommen mehr Geld

08. November 2018
Main-Kinzig-Kreis

Lohn-Plus für die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die 770 Maler und Lackierer im Main-Kinzig-Kreis streichen jetzt mehr Geld ein. Rückwirkend zum Oktober steigen die Löhne in zwei Stufen um insgesamt 5,9 Prozent.

Ein Malergeselle kommt damit auf einen Stundenlohn von 16,60 Euro – ein Plus von 73 Euro pro Monat. Im nächsten Jahr kommen noch einmal 95 Euro dazu. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt. Die IG BAU Gelnhausen-Friedberg rät den Handwerkern in der Region, ihre aktuelle Lohnabrechnung zu prüfen.

„Die Baubranche brummt. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die Beschäftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung“, sagt Bezirksvorsitzender Karl-Otto Waas. Mehrfach standen die Tarifverhandlungen zwischen IG BAU und Arbeitgebern vor dem Scheitern. Am Ende entschied eine Schlichtung.

Waas rät den Malern und Lackierern, auf der richtigen Bezahlung zu bestehen: „Fachkräfte sollten sich nicht mit dem Helfer-Lohn abspeisen lassen.“ Anspruch auf den Tariflohn haben Beschäftigte, die Mitglied der Gewerkschaft sind und die in einem Betrieb arbeiten, der zur Malerinnung gehört. Für sie steigt neben dem Verdienst auch die Sonderzahlung am Jahresende – auf jetzt 996 Euro. „Das Extra-Geld kommt mit der November-Abrechnung, die bis spätestens Mitte Dezember im Briefkasten liegt“, so Waas.

Palliativstation in Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern eröffnet

Mit der Eröffnung der neuen Palliativstation am Samstagmittag im zweiten Obergeschoss des Erweiterungsbaus der Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern können nun auch Patienten, die unter einer weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden und sich in der letzten Lebensphase befinden, ganzheitlich betreut werden.