Abiturienten an Alexander-von-Humboldt-Schule verabschiedet

14. Juni 2019
Lauterbach

„Abilymp – Auch Götter müssen einmal gehen“: In diesen Tagen gilt dies insbesondere für die selbsterklärten Gottheiten des Abiturjahrgangs 2019 der Alexander-von-Humboldt-Schule in Lauterbach.

Von Traudi Schlitt

Mit dem Abitur in der Tasche entließ das Lauterbacher Gymnasium 151 Schüler in einen neuen Lebensabschnitt und würdigte die Leistung der Absolventen während einer Feierstunde – erstmals in der Großsporthalle an der Wascherde.

„Der Olymp ist überfüllt“ – mit diesen Worten begrüßte Schulleiterin Gitta Holloch im Namen des ganzen Schulleitungsteams die Abiturienten. Die vertraute Aula der Schule war für diesen großen Jahrgang zu klein, doch Gitta Holloch stellte an die Absolventen gerichtet unumwunden fest: „Sie erhellen diesen Raum mit ihrem Glanz. Hier können wir sie feiern.“

Nach einer beeindruckenden zahlenmäßigen Bilanz dieses Jahrgangs, der neun Tutorengruppen füllte und zehn weitere Leistungskurse, ging die Schulleiterin in ihrer Ansprache auf das persönliche Empfinden ihrer nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler ein.

Notendurchschnitt von 2,2

Mit einigen Anekdoten von Klassenfahrten, Unterricht und anderen Ereignissen unterstrich Holloch die Kreativität und Individualität dieses Jahrgangs, der mit einem Notendurchschnitt von 2,2 etwas besser als der Landesdurchschnitt abschneidet.

Schulsprecherin Fine Glitsch und ihr Stellvertreter Felix Kimpel sprachen für die Schülerschaft. Kimpel blickte zurück auf zwölf Schuljahre, in denen man gerade in den letzten drei viele Bekanntschaften geknüpft habe.

Mit den Mitschülern habe man wahrhaft göttliche Momente geteilt. Auf Klassenfahrten und Partys, aber auch in der Schule selbst, habe man schöne Erinnerungen gesammelt, nun werde es Zeit, den Olymp zu verlassen.