Bessere Kreisfinanzen: Über 1,6 Millionen Euro für Bergwinkel

12. Dezember 2019
Main-Kinzig

Auch die Kommunen im Bergwinkel dürfen sich über eine Sonderzahlung des Main-Kinzig-Kreises freuen. Insgesamt profitieren sie in diesem Jahr mit 1,645 Millionen Euro von der guten Entwicklung der Kreisfinanzen.

Weil sich die Finanzsituation in diesem Jahr so gut entwickelt hat, gibt der Landkreis an seine 29 Städte und Gemeinden insgesamt fünf Millionen Euro weiter. Das hat der Kreisausschuss am Donnerstag mitgeteilt.

Für den Bergwinkel bedeutet dies:

Schlüchtern erhält rund 212 000 Euro

Bad Soden-Salmünster erhält rund 175 000 Euro

Steinau kann mit rund 123 000 Euro rechnen

Sinntal werden rund 98 000 Euro überwiesen

Landrat Thorsten Stolz erklärte dazu: Nach dem Budgetbericht für das 3. Quartal 2019 wird sich die jahresbezogene Ergebnisverbesserung auf rund acht Millionen Euro unter Einbeziehung aller vorgesehenen Kosten und Erlöse belaufen.

Darüber hinaus erhalten die Kommunen – wie in den zurückliegenden Jahren – finanzielle Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Wie die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler berichtet, hat der Kreisausschuss aktuell eine Sonderzahlung von 3,2 Millionen Euro beschlossen.

Massiver Rückgang in vergangenen Jahren

Denn obwohl der Zustrom von Geflüchteten in den vergangenen drei Jahren massiv zurückgegangen ist, besteht weiterhin die Herausforderung der Wohnraumversorgung und Integration der hier lebenden, zum Großteil bereits bleibeberechtigten geflüchteten Menschen in den Kommunen.

Der angekündigte Betrag geht an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden, um bestehende Kostendefizite durch die Erstattung der laufenden Versorgungskosten (Hilfe zum Lebensunterhalt, Mieten, Neben- und Heizkosten) zu mindern.

Für den Bergwinkel bedeutet dies:

Auf Schlüchtern entfällt eine Sonderzahlung in Höhe von insgesamt rund 95 000 Euro

auf Bad Soden-Salmünster in Höhe von rund 83 000 Euro

auf Steinau in Höhe von rund 44 000 Euro

auf Sinntal in Höhe von rund 54 000 Euro

Bereits im Sommer hatte der Main-Kinzig-Kreis den Kommunen einen Anteil der Schulumlage in Höhe von rund 5,1 Millionen Euro zurückgezahlt. Gründe waren geringere Personalkosten, niedrigere Zinsen für Kredite sowie niedrigere Abschreibungen aufgrund verzögerter Baufortschritte.

Für den Bergwinkel bedeutet dies:

Schlüchtern hatte rund 267 000 Euro erhalten

bei Bad Soden-Salmünster waren es rund 214 000 Euro

in Steinau waren es rund 158 000 Euro

in Sinntal rund 122 000 Euro

In Summe ergeben sich für die Kommunen im Bergwinkel in diesem Jahr Verbesserungen in dieser Höhe:

Schlüchtern: 574 000 Euro

Bad Soden-Salmünster: 472 000 Euro

Steinau: 325 000 Euro

Sinntal: 274 000 Euro / ag

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